Neuigkeiten

Herzliche Einladung zur Mitfeier des Advent

Adventsmotiv2Advent feiern: Das hat erst einmal gar nichts mit weihnachtlichen Sachen zu tun. Weihnachtssterne, Weihnachtsengel, Weihnachtsbäume und natürlich die Weihnachtskrippe gehören nicht in den Advent. Das lateinische Wort “adventus” bedeutet “Ankunft” – gemeint ist die Ankunft Jesu Christi, wenn er wiederkommen wird in Herrlichkeit (Markus 13,26). Die frühen Christen lebten sehr stark im Bewusstsein dieser Erwartung – ja, sie sehnten sich geradezu danach. Im Vaterunser klingt das noch an: “Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden.” Der Wille, dass Liebe, Gerechtigkeit und Frieden herrschen werden. Adventlich leben heißt, von diesem Ziel her leben. Nicht ein bloßes Abwarten ist damit gemeint, sondern das Engagement dafür, der Einsatz für Liebe, Gerechtigkeit und Frieden. (mehr …)

Veröffentlicht in Allgemein am 24. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Jahrbuch 2017 erschienen

Jahrbuch_2017Das neue Jahrbuch des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland ist da. Unter dem Leitthema “Zeit” enthält es eine Fülle von Beiträgen, die ein eigenes Redaktionsteam zusammengetragen und teilweise auch selbst erarbeitet hat. Sie tragen Titel wie “Zeit – meine Zeit”, “Geschenkte Zeit”, “Wie nur die Zeit vergeht…”, “Meine Zeit steht in deinen Händen”, “Ich habe keine Zeit”, “Von Ewigkeit zu Ewigkeit”… Des weiteren enthält das 120 Seiten starke Heft, das 5,00 Euro kostet, den Liturgischen Kalender für das Kirchenjahr 2016/2017, es werden unter dem Thema “Menschen heute” Persönlichkeiten aus den Gemeinden des Bistums vorgestellt, sehr beliebt sind alljährlich die Gemeindeportraits (dieses Mal sind es die Gemeinden Bottrop, Berlin, Offenbach, Würzburg und das Geistliche Zentrum Friedenskirche in Deggendorf), außerdem wird auch dieses Mal die Frage erläutert: “Was ist alt-katholisch?”, und zu guter Letzt folgen die Adressverzeichnisse aller alt-katholischen Kirchen der Utrechter Union sowie der Kirchen, mit denen diese in voller kirchlicher Gemeinschaft stehen. Ab sofort liegt das Jahrbuch 2017 in den Schriftenständen von Kirche und Ökumenesaal aus.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 20. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Exerzitien abgesagt

Die in der aktuellen “kontakt”-Ausgabe angekündigten Exerzitien im Alltag während der Adventszeit werden nicht stattfinden. Da Priester Michael Weiße, der sein Amt ehrenamtlich ausübt, im Augenblick beruflich stark eingespannt ist, sieht er keine Möglichkeit, sich diesem zeitaufwendigen Projekt zu widmen. Damit entfällt auch das Informationstreffen am 25. November um 19:30 Uhr.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 16. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Kirchenvorstand bildet Ressorts

Der Kirchenvorstand hat die im April 2016 auf den Weg gebrachte neue Aufgabenverteilung dahingehend modifiziert, dass er die Funktion des Schriftführers neu definiert hat. Aufgabe des Schriftführers ist es, sich darum zu kümmern, dass die kirchlichen Vorschriften, die für die Tätigkeit des Kirchenvorstands gelten, eingehalten und seine Beschlüsse zeitnah umgesetzt werden. Er berät den Kirchenvorstand anlassbezogen im Rahmen seiner Möglichkeiten auch in anderen Rechtsfragen, trägt jedoch keine generelle anwaltliche Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der Handlungen des Kirchenvorstands. Zum Amt des Schriftführers gehört es nicht, die Protokolle der Sitzungen zu führen. Dies obliegt dem jeweiligen Protokollführer. Der Schriftführer übernimmt nach Bedarf und Möglichkeit weitere Aufgaben, die sich auf Schriftverkehr, Verwaltung und Darstellung der Kirche beziehen.

Zum Schriftführer hat der Kirchenvorstand Klaus Juchart gewählt.

Ansonsten gilt die Aufgabenverteilung vom April 2016; sie orientiert sich an der in der Synodal- und Gemeindeordnung (SGO) vorgegebenen Aufgabenumschreibung (vgl. § 53 SGO):

Bereich Verantwortung (vgl. § 53, Abs. 3 SGO):

  • Vorsitz des Kirchenvorstands = Verwaltung. Vom Kirchenvorstand gewählt: Dieter Schütz
  • Liegenschaftsverwaltung materiell. Verantwortlich: Klaus Kohl
  • Finanzen (dazu gehört auch die finanzielle Seite der Liegenschaftsverwaltung). Verantwortlich: Kirchenrechner Dr. Michael Grieb
  • Bau. Verantwortlich: Stephan Däfler

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Veröffentlicht in Neuigkeiten am | Autor: Joachim Pfützner

1. Teil Außensanierung abgeschlossen

Foto: Stephan Däfler

Foto: Stephan Däfler

Seit dem 4. November ist das Gerüst, das unsere Kirche sechs Monate umgeben hatte, weg; der erste Teil der Außensanierung ist damit abgeschlossen. Architekt Stephan Däfler, der die Sanierungsarbeiten vom Kirchenvorstand her begleitet hat – die Bauaufsicht lag bei der Firma AeDis – schreibt dazu: “Wer sich daran erinnert, welch trauriges Erscheinungsbild unsere Katharinenkirche noch im Frühjahr abgab – da bröselte der Mörtel, dort brachen schon ganze Steine ab, und hie und da war sämtlicher Zierrat und Ornament verwittert durch die Jahrtzehnte währende Bewitterung – ja wer dies vor Augen hat, kann nunmehr nach Abschluss unseres ersten Bauabschnitts ein selbstbewusst strahlendes Eingangsportal bewundern. Dieser einladende Anblick mag tatsächlich einladen gerne einzutreten. Und wer es genau wissen will: die ausgetauschten Natursteine sind Stubensandsteine und stammen aus Waldenbuch und die Armierung des Fugenmörtels stammt – ohne Witz – vom Hällischen Landschwein – das Gute liegt manchmal so nahe!”

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 7. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Synode setzt sich mit Sakramententheologie auseinander

synode2Kann man die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare dem Sakrament der Ehe gleichstellen? Kann man sie als Sakrament ansehen? Nicht erst bei der am Sonntag, 2. Oktober, zu Ende gegangenen 60. Synode des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland ist diese Frage aufgekommen. Schon vor zwei Jahren wurde sie bei der 59. Synode gestellt – und zwar in Form eines Antrags. “Die Synode möge darüber beraten, ob das Sakrament der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften zugelassen werden kann”, hieß es damals. Des weiteren wurde seinerzeit gefordert, den Bereich Ehe, Partnerschaft, Wiederverheiratung theologisch anzuschauen und für Pastoral und Liturgie fruchtbar zu machen, eventuell auch mit neuen Regelungen. Seitdem gibt es im Bistum einen Gesprächsprozess über diesen Themenkomplex. In zwei Referaten wurden die rund 120 Abgeordneten aus den Gemeinden und dem Kreis der Geistlichen im Ehrenamt über den augenblicklichen Stand informiert. Anschließend hatten sie Gelegenheit, sich mit dem Gehörten in Kleingruppen auseinanderzusetzen. Dabei wurde klar: Es geht weder darum, sich per Synodenbeschluss im Bereich Ehe, Partnerschaftssegnung und Sakrament theologisch festzulegen oder gar ein weiteres Sakrament einzuführen, noch all diejenigen in der Kirche, die sich schwertun mit einem Eheverständnis, das auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften einbezieht, auszugrenzen. Aber es hat sich gesellschaftlich vieles verändert, und das gilt es ernst zu nehmen und theologisch zu bewerten. Damit nicht nur Fachleute und Synodenabgeordnete, sondern alle Interessierten darüber diskutieren können, wird der Gesprächsprozess in den kommenden Jahren auch vor Ort, in den Dekanaten, geführt werden. (mehr …)

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 4. Oktober 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Bischof Matthias veröffentlicht Hirtenbrief

Hirtenbrief_Ring“Ich + Wir”: So ist der erste Hirtenbrief überschrieben, den Bischof Matthias gerade veröffentlicht hat. Das in einer sehr ansprechenden, 40-seitigen Broschüre erschienene Schreiben setzt sich mit dem Spannungsverhältnis “Mein persönlicher Glaube und der Glaube der Kirche” auseinander. “Man mag es als unbefriedigend empfinden”, heißt es im Klappentext des Heftes, “wenn der persönliche Glaube in einem Spannungsverhältnis zu dem steht, was man den Glauben der Kirche nennt, denn diese Spannung kann wehtun. Sie kann aber auch Quelle der Inspiration und Garant jener Dynamik sein, ohne die alles Nachdenken über Gott erstarrt. Bischof Matthias Ring beleuchtet in seinem Hirtenbrief dieses Spannungsfeld, insbesondere im Bereich der Liturgie.” Die Broschüre kostet 1,00 Euro und kann über das Pfarramt bezogen werden. Sie liegt außerdem im Schriftenstand von Kirche und Ökumenesaal aus. In nächster Zeit ist geplant, über das Schreiben einen thematischen Kirchenkaffee zu veranstalten, in ähnlicher Weise, wie das an den Diakoniesonntagen gehandhabt wird. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 29. Mai 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Außensanierung der Kirche hat begonnen

Für die Außensanierung eingerüstet: Alt-Katholische Kirche St. Katharina, Sicht von der Katharinenstraße aus

Für die Außensanierung eingerüstet: Alt-Katholische Kirche St. Katharina, Sicht von der Katharinenstraße aus

Mit der Einrüstung der West- und Nordwand unserer Kirche St. Katharina hat die vierte Phase des umfangreichen Sanierungsprojekts begonnen, das der Kirchenvorstand 2005 auf den Weg gebracht hat. Die Außensanierung, deren Kosten insgesamt auf 500.00 Euro veranschlagt sind, wird in mehreren Abschnitten vonstatten gehen. Die Arbeiten an der West- und Nordfassade stellen den ersten Abschnitt dar. 156.000 Euro werden dazu benötigt. Rund 110.000 Euro werden aus Fördergeldern bereitgestellt, 40.000 Euro steuert die Kirchengemeinde bei; dazu musste aus der Synodalkasse des Bistums ein Kredit gewährt werden. Das Sanierungsprojekt begann 2006 mit der Sanierung der Tonnendecke im Kircheninneren; außerdem wurde die Beleuchtung erneuert. 2008 ging es weiter mit einer Sanierung des Dachstuhls und des Kirchendachs; dabei musste der Dachreiter, der nach dem Krieg das Kirchentürmle ersetzte, erneuert werden. 2010 erfolgten eine Sanierung des Kirchenbodens und der Wände des Kirchenraums, außerdem wurden die Altarstufen erneuert und der Boden des Altarraums ausgebessert. Und es wurde, da man sich anschickte, eine Orgel zu kaufen, eine Empore eingebaut. Für die zahlenmäßig kleine Kirchengemeinde stellt das Sanierungsprojekt eine riesige Herausforderung dar, die sie nur mit finanzieller Hilfe von außen bewältigen kann. Diese wird von einem Förderverein organisiert, dem Verein “Rettet die Katharinenkirche e.V.”. Wer das Sanierungsprojekt mit unterstützen will: Kirchengemeinde und Verein freuen sich über jede Spende. Unsere Kontonummer für das Sanierungsprojekt: Rettet die Katharinenkirche, IBAN: DE30 5206 0410 0000 4132 67 (BIC: GENODEF1EK1).

Ohne Spenden geht es nicht

Kirchenrechner Dr. Grieb

Kirchenrechner Dr. Grieb

Etwas über ihre Verhältnisse gelebt hat die Gemeinde Stuttgart im vergangenen Jahr 2015. Das geht aus dem Jahresabschluss hervor, den Kirchenrechner Dr. Michael Grieb der Gemeindeversammlung am Sonntag, 21. Februar, im Auftrag des Kirchenvorstands vorgelegt hat. Insbesondere der Evangelische Kirchentag, der 2015 in Stuttgart stattgefunden und in den sich die Gemeinde mit einem kleinen Programm eingebracht hat, hat beinahe das Dreifache der veranschlagten Kosten verursacht. Hohe Kosten fielen außerdem für die elektrisch betriebene Heizung in Kirche und Ökumenesaal an. Auch die Portokosten für den alle zwei Monate erscheinenden Gemeindebrief “kontakt” stellen einen hohen Posten dar. Dagegen konnten die Kosten für zwei größere Sanierungsmaßnahmen im Pfarrhaus in Stuttgart-Rohr aus dem Bauerhaltungsfond des Bistums beglichen werden. Im Zusammenhang mit dem Haushaltsplan für das laufende Jahr hat der Kirchenvorstand bereits einige Sparmaßnahmen eingeleitet. So sollen die (mehr …)

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 21. Februar 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Denkmal des Monats Juli

Katharinenkirche_Stuttgart_PalikDie alt-katholische Kirche St. Katharina in Stuttgart, Katharinenplatz 5, ist vom Vorstand der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum Denkmal des Monats Juli 2015 ausgewählt worden. Dies wurde der Gemeinde Anfang des Monats durch eine Urkunde mitgeteilt. Neben Objekten aus Privatbesitz, Bürgerinitiativen und Fördervereinen, Kommunen und Kirchen fördert die Stiftung, die auch Destinatär der Lotterie GlücksSpirale ist, die Sanierung der Katharinenkirche. Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg wurde 1985 gegründet – mit dem Ziel, Kulturdenkmale im Land zu erhalten. Angeregt wurde die Stiftung bürgerlichen Rechts vom damaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth und von Carl Herzog von Württemberg. Die Katharinenkirche, die sich seit 1951 im Besitz der Alt-Katholischen Kirchengemeinde Stuttgart befindet, wurde 1864/65 durch eine Organisation der Kirche von England errichtet. 2005 fasste der Kirchenvorstand der Gemeinde den weitreichenden und überaus kostspieligen Beschluss, das im neugotischen Stil gebaute Gotteshaus zu sanieren. Dazu wurde im Herbst 2005 der Förderverein “Rettet die Katharinenkirche e.V.” gegründet.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 13. Juli 2015 | Autor: Joachim Pfützner