Neuigkeiten

Frohe, gesegnete Pfingsten!

Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis.
In ihm hat alles Bestand.
Nichts bleibt verborgen vor ihm.
Halleluja.

Aus der Liturgie des Pfingstsonntags

 

Allen Gemeindemitgliedern und allen Besucherinnen und Besuchern unserer Website
wünschen wir von Herzen
ein gesegnetes, frohes Pfingstfest!

 

Bitte beachten Sie:
Wegen Erkrankung unseres Priesters im Ehrenamt, Michael Weiße,
können die Lichtvespern am Pfingstmontag und am Freitag, 25. Mai 2018, nicht stattfinden.
Wir bitten um Verständnis.

Veröffentlicht in Allgemein am 19. Mai 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Im Blick auf Pfingsten

PfingstnoveneFür die Kirche ist die Zeit zwischen den Festen Christi Himmelfahrt und Pfingsten eine bedeutsame Zeit. Sie wird mit Blick auf ihre Dauer auch “Pfingstnovene” genannt: die neun Tage bis zum Pfingstfest. Die Kirche vergegenwärtigt in diesen neun Tagen, was ganz zu Beginn der Apostelgeschichte, einer vom Evangelisten Lukas verfassten Schrift der Bibel, gleich nach den vier Evangelien, so beschrieben wird:

Beim gemeinsamen Mahl gebot er [der auferstandene Herr, der elf Jüngern, die er zu Aposteln erwählt hatte, erschienen ist] ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt! Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft werden. (…) Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde (Apg 1,4-5.8).

Mit den Elfen (ursprünglich waren es zwölf, doch Judas von Iskariot, der Jesus verraten hat, ist nicht mehr dabei) und übrigens auch “mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu” (Apg 1,13-14) befindet sich die Kirche in diesen Tagen im Wartestand: in der Erwartung, dass sich erfüllen wird, was der auferstandene Herr angekündigt hat. Es ist deshalb eine bedeutsame Zeit, weil die Kirche ohne den Heiligen Geist tatsächlich verwaist wäre, von Jesus alleingelassen. Sie könnte nichts bewirken, und alles, was Jesus zu seinen Lebzeiten gesagt und getan hat, wäre nichts weiter als eine Erinnerung, die mit der Zeit dahinschwinden würde.

Die Kirche braucht – wir brauchen – den Heiligen Geist. Nur so lebt der auferstandene Herr in unserer Mitte. Nur so können wir in seinem Namen tätig sein. Nur so können wir heute seine Zeugen sein. (mehr …)

Veröffentlicht in Allgemein am 11. Mai 2018 | Autor: Joachim Pfützner

150 Jahre Katharinenkirche

Jubiläumskalender2018Bevor es in die Sommerferien geht, steht in der alt-katholischen und in der anglikanischen Gemeinde ein Jubiläum an: 150 Jahre sind es in diesem Jahr her, seit die Katharinenkirche durch ihre Weihe offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde. Am 15. August 1868 nahm der damalige anglikanische Bischof von Honolulu im Auftrag des damals zuständigen Bischofs von London die Weihe der Katharinenkirche vor. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs fanden in dem Gotteshaus – mit einigen Ausnahmen – regelmäßig anglikanische Gottesdienste statt. Seit Gründung der Alt-Katholischen Kirchengemeinde 1907 konnten die Alt-Katholiken die Kirche mit benutzen; zwischen der Kirche von England und den alt-katholischen Kirchen der Utrechter Union gab es sehr lebendige Beziehungen, die 1931 auch zur gegenseitigen Erklärung der “Full Communion” (der vollen Kirchengemeinschaft) führten. Im Juli 1944 wurde das Gebäude zerstört. Nach dem Krieg sollte die Ruine ursprünglich verkauft werden, doch der damalige alt-katholische Pfarrer Fritz Herrmann konnte schließlich einen Vertrag erwirken, der der Alt-Katholischen Kirchengemeinde für den beabsichtigten Wiederaufbau die Ruine sowie die Bebauungs- und Nutzungsrechte kostenlos überträgt. So kam es in den 1950er Jahren zum Wiederaufbau durch die Alt-Katholische Gemeinde, und am 26. Mai 1957 konnte durch den damaligen alt-katholischen Bischof Johann Josef Demmel eine erneute Weihe stattfinden. Wenig später fand dann auch der erste anglikanische Gottesdienst in der Katharinenkirche statt; im Vertrag hatte man der Gemeinde ein Mitbenutzungsrecht eingeräumt.

Mit einem Festgottesdienst unter Leitung der beiden zuständigen Bischöfe – Dr. Matthias Ring für die alt-katholische Gemeinde und Dr. Robert Innes für die anglikanische Gemeinde – beginnt am 22. Juli eine Jubiläumswoche, die am 29. Juli mit einer gemeinsamen Eucharistiefeier zu Ende gehen wird.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 29. April 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Grüß Gott, Kara Werner!

Kara WernerKara K. Werner – so heißt die neue Pfarrerin der Anglikanischen Gemeinde. In einem festlichen Gottesdienst ist sie am Samstag, 21. April, in ihr Amt eingeführt worden. Damit ist die Vakanz, die mit dem Eintritt von Reverend Kenneth R. Dimmick am 9. Juli 2017 eingetreten ist, beendet.

Kara Werner war zuletzt in Wirksworth tätig, einer kleinen Stadt in der Grafschaft Derbyshire in den East Midlands in England. Die Mutter eines erwachsenen Sohnes (25 Jahre) und einer erwachsenen Tochter (24 Jahre) wurde 1991 zur Priesterin geweiht. Außer der Theologie hat sie auch ein Ingenieurstudium absolviert. Unter anderem war sie als Mathematik- und Physiklehrerin tätig.

Kara Werner wurde in Leipzig geboren und lebte dort elf Jahre. Es folgten sechs Jahre Afrika (Nigeria und Uganda) und 42 Jahre England.

»Kara comes to us with much energy, drive and vision«, schreibt Colin Williams, der Archdeacon für Deutschland und den Norden der Europäischen Diözese der Kirche von England. So freuen sich die Stuttgarter Alt-Katholiken mit ihren anglikanischen Glaubensgeschwistern auf die neue Pfarrerin und heißen sie auch bei uns herzlich willkommen.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 16. April 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Landessynode verabschiedet Rosemarie Glaser nach zwölf Jahren

Rosi grZwölf Jahre, das sind vier Amtsperioden, hat Rosemarie Glaser aus unserer Gemeinde im Landessynodalrat der Alt-Katholischen Kirche in Baden-Württemberg mitgearbeitet – und das nicht etwa nur aus Pflichtbewusstsein, sondern mit viel Freude und Engagement. Wer an der 34. Landessynode, die Mitte März in Freiburg zusammengekommen war, teilgenommen hat, konnte spüren, dass die fünf Frauen und Männer des Gremiums, das laut Synodenordnung »die ständige Vertretung der Landessynode« ist, zu einem guten Team zusammengewachsen waren. Das liegt zum einen daran, dass alle Mitglieder bereits mehrere Amtsperioden mitgearbeitet haben; es ist aber auch der guten Atmosphäre zu verdanken, die Dekan Bernd Panizzi über Jahre hinweg mit seinem Leitungs- und Arbeitsstil geschaffen hat. Innerhalb des Gremiums war Rosemarie Glaser zuletzt auch die stellvertretende Vorsitzende, und als die, die am nächsten zur Landeshauptstadt Stuttgart wohnt, war sie diejenige, die für die kurzen Wege zur Landesregierung, insbesondere zum Kultusministerium gesorgt hat. (mehr …)

Veröffentlicht in Allgemein am 20. März 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Du und ich: Predigtreihe zum Bild von Chidi Kwubiri

Eine Predigtreihe zum Bild des in Pulheim bei Köln lebenden, aus Nigeria stammenden Künstlers Chidi Kwubiri steht im Mittelpunkt der 40 Tage vor Ostern in der alt-katholischen Kirchengemeinde St. Katharina in Stuttgart. Unter dem Leitwort “Du und ich” werden an den fünf Sonntagen dieser besonderen Zeit – der Palmsonntag am 25. März bildet als erster Tag der Heiligen Woche eine Ausnahme – Impulse gegeben, die sich aus Detailbetrachtungen des 2016 entstandenen Bildes ergeben, aber auch aus den zum jeweiligen Sonntag gehörenden biblischen Texten.

Aus der Ansprache vom 18. Februar:

“Viel zu sehen scheint es auf dem Bild des afrikanischen Künstlers Chidi Kwubiri nicht zu geben. Es zeigt zwei Menschen, die einander anschauen. Der eine ist in Grün gehalten, der andere in Gelb. Eigentlich sind es zwei Bilder, die deutlich voneinander abgegrenzt sind. Und so sind sie auch entstanden. Zuerst das gelbe, dann das grüne. Zuerst der Hintergrund, dann die Figuren. Doch, obwohl die beiden Figuren jeweils am äußersten Rand platziert sind und obwohl ihre ‘Welten’ durch die beiden Farben voneinander unterschieden und zusätzlich noch durch die weiße Mittellinie getrennt sind, stehen die beiden Figuren in Beziehung zueinander: Sie sind einander zugewandt, sie schauen einander an, die Hände der einen ruhen auf den Schultern der anderen. Auch die Maltechnik verbindet die beiden Figuren: Sie wird ‘Drip Painting’ oder auch ‘Dripping’ genannt, ‘getropfte Malerei’ – die Leinwand befindet sich am Boden, und auf sie wird die Farbe dann mit großen Pinseln oder auch direkt aus den Farbtöpfen tropfend und schleudernd aufgetragen. Chidi Kwubiri hat dabei nicht nur einfach die Farben Grün und Gelb verwendet, sondern er hat bei beiden Bildteilen verschiedene Nuancen dieser Farben eingesetzt. Und erst dann hat er mit dem Pinsel die Konturen der Figuren herausgearbeitet – eine Technik, die der Künstler oft verwendet und die seine Werke einzigartig und auch geheimnisvoll macht…”

Zum Nachlesen:

Veröffentlicht in Allgemein am 23. Februar 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Offene Glaubensgespräche “Klärungen”

Logo KlärungenEinmal im Monat findet in unserer Gemeinde ein offenes Glaubensgespräch statt. Im Fokus stehen dabei Fragen aus dem Kreis der Teilnehmenden, die allerdings nicht am Abend selbst, sondern eine Zeit vorher gestellt werden, damit eine solide Vorbereitung der Abende möglich wird. Die Gesprächsreihe trägt deshalb den Namen “Klärungen”. Folgende Termine und Themen sind in nächster Zeit vorgesehen:

  • 19.02.2018: Die Rede über den Tod und die Toten angesichts der Botschaft vom ewigen Leben
  • 19.03.2018: Was lässt sich mit den Psalmen heute anfangen?
  • Wegen des Ökumenischen Workshops im April und im Mai keine Glaubensgespräche
  • 11.06.2018: Naturwissenschaft und Glaube – Wie lassen sich diese beiden Bereiche in eins bringen?

Die Abende beginnen jeweils um 19:30 Uhr. Die Termine und Themen für die zweite Jahreshälfte werden am 11. Juni vereinbart.

Veröffentlicht in Allgemein am 21. Januar 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Alt-Katholiken und das Projekt Zwei Religionen – ein Lied

Bach-Auch_du_kannst_singenEin wunderbarer Film über das Projekt “Chor der Religionen“, das Anfang Juli unter anderem auch in Zusammenarbeit mit unserer Gemeinde stattgefunden hat, ist am Sonntag, 19. November, im SWR-Fernsehen gezeigt worden. In ihm wird nicht nur über die Alt-Katholiken und unser Gemeindeleben berichtet, sondern sehr eindrücklich auch über die vielfältige Erscheinungsweise des Islam. Zu sehen ist der beschwerliche, aber geglückte Weg, Christen und Muslime zu gemeinsamem Singen und, damit verbunden, zu zwangloser Begegnung zu bewegen. Initiator des Ganzen ist der Kirchenmusiker und Chor-Coach Patrick Bach, mit dem bereits mehrere Projekte dieser Art stattgefunden haben – sie alle sind an den kommenden Sonntagen (26.11. / 03.12. / 10.12.) jeweils um 14:30 Uhr im SWR-Fernsehen zu sehen. Wer den Film vom 19. November noch einmal sehen möchte, kann das hier tun.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 20. November 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Altbischof Joachim Vobbe +

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In den frühen Morgenstunden des 26. Juli, des Gedenktags von Anna und Joachim,
ist in seiner Wohnung in Königswinter nach langer, schwerer Krankheit

Bischof Joachim Vobbe
von 1995 bis 2010 neunter Bischof
des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland

verstorben.

Mit seinem rheinischen Frohsinn, seiner Redegewandtheit  und seiner tiefen und ansteckenden Spiritualität  vermochte er viele Menschen zu bewegen.

Unserer Stuttgarter Gemeinde  bleibt er als Pate für die Anschaffung einer Orgel aus England und als Dichter des Liedes „Du Sehnsucht, Gottes Schöpfersaat“,
das er eigens für die Orgelweihe am 12. Juni 2011 geschrieben hat,  in lebendiger Erinnerung.

Wegen der Ferienzeit wurde in unserer Gemeinde erst in den Gottesdiensten am 9. und 10. September seiner gedacht.

Das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland hat in einem feierlichen Requiem am Samstag, 5. August 2017, in der Namen-Jesu-Kirche in Bonn Abschied genommen.

Weitere Informationen:
–  Mitteilung des Bistums
–  Würdigung der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz
–  Würdigung der Evangelischen Kirche im Rheinland

Veröffentlicht in Allgemein am 27. Juli 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Bernd Panizzi ist neuer Dekan

Dekan Panizzi nach der Verkündigung des Wahlergebnisses in der Mannheimer Schlosskirche

Dekan Panizzi nach der Verkündigung des Wahlergebnisses in der Mannheimer Schlosskirche

Beinahe einstimmig hat die Dekanatsversammlung des Dekanats Nordbaden-Württemberg mit Rheinland-Pfalz/Süd am 18. März 2017 den Heidelberger Pfarrer Bernd Panizzi zum neuen Dekan gewählt. Lediglich eine Enthaltung gab es, verkündete Wahlleiter Gerd Winter aus der Gemeinde Mannheim das Ergebnis. Der 61-jährige Priester, der 1982 die Priesterweihe empfangen hat und seit 1996 für die Gemeinde Heidelberg/Ladenburg zuständig ist, tritt damit die Nachfolge des früheren Mannheimer Pfarrers Johannes Theil an, der im Juli 2015 in den Ruhestand gegangen ist. Bis zur Wahl hat Panizzi auf Wunsch von Bischof und Synodalvertretung das Amt des Dekans kommissarisch ausgeübt. In seiner kurzen Vorstellungsansprache hob Panizzi, der bis Ende Februar auch Lehrbeauftragter für Pastoraltheologie am Alt-Katholischen Seminar der Universität Bonn gewesen war, die Moderation der monatlich stattfindenden Pastoralkonferenz und die von der Synodal- und Gemeindeordnung des Bistums geforderte, alle drei Jahre fällige Visitation der Gemeinden als Schwerpunkte hervor. Die Pastoralkonferenz ist das Forum der Geistlichen im Dekanat, insbesondere der fünf hauptamtlichen Pfarrerinnen und Pfarrer. Für die Visitationen stellt Panizzi sich ein geschwisterliches, partnerschaftliches Verhältnis vor; es ginge darum zu schauen, wie es den ganz unterschiedlichen Gemeinden gelingt, die biblisch bezeugten Grundaufgaben zu erfüllen: die Feier der Liturgie, das Zeugnis-Geben, die Diakonie und die Gemeinschaft. Zum Dekanat Nordbaden-Württemberg mit Rheinland-Pfalz/Süd gehören die Gemeinden Baden-Baden, Dittelsheim-Heßloch, Heidelberg, Karlsruhe, Landau, Ludwigshafen, Mannheim, Offenburg und Stuttgart. Die Einführung des neuen Dekans durch Bischof Dr. Matthias Ring erfolgt am Sonntag, 14. Mai 2017, im Rahmen des Dekanatswochenendes in Altleiningen.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 18. März 2017 | Autor: Joachim Pfützner