Neuigkeiten

Übersicht über die nächsten Veranstaltungen

Der “heiße Herbst” in unserer Gemeinde geht weiter:

  • Am Sonntag, 29. Oktober, feiern wir die Eucharistie wieder gemeinsam mit der Anglikanischen Gemeinde; sie beginnt deshalb erst eine halbe Stunde später als gewöhnlich, nämlich um 10:30 Uhr.
  • An Allerheiligen, 1. November, gedenken wir in der Eucharistiefeier um 10:00 Uhr unserer Toten; stellvertretend für alle Verstorbenen werden die Namen der im zurückliegenden Jahr Verstorbenen genannt und es wird für jede und jeden eine Kerze entzündet.
  • Am Donnerstag, 9. November, findet um 19:30 Uhr im Ökumenesaal für die Mitglieder des Vereins zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten e.V. die Jahresversammlung statt; in diesem Jahr ist der Vorstand neu zu wählen.
  • Am Freitag, 10. November, bedanken wir uns bei allen ehrenamtlich Mitwirkenden in der Gemeinde mit einem besonderen Abend für ihr vielfältiges Engagement. Beginn mit der Lichtvesper um 18:30 Uhr in der Kirche in Stuttgart.
  • Die Herbstgemeindeversammlung tritt in Tübingen am Samstag, 11. November, um 16:00 Uhr, in Aalen am Sonntag, 12. November, um 15:00 Uhr und in Stuttgart am Sonntag, 19. November, um 10:00 Uhr zusammen. Unter anderem sind vier Abgeordnete für die Landessynode der Alt-Katholischen Kirche in Baden-Württemberg zu wählen.
  • Den Namenstag unserer Kirche, Katharina von Alexandrien, feiern wir in diesem Jahr bereits am Vorabend, Freitag, 24. November, im Rahmen der Lichtvesper um 18:30 Uhr; anschließend wird es einen kleinen Stehempfang im Ökumenesaal geben.
  • Am Sonntag, 26. November, dürfen wir im Rahmen der Eucharistie die Taufe eines Kindes feiern. Besonders eingeladen sind dazu die Familien mit kleinen Kindern.
  • Der offene Glaubensgesprächskreis “Klärungen” trifft sich am Montag, 27. November, von 19:30-21:30 Uhr im Ökumenesaal. Thema wird ein Überblick über die Leseordnung des Lesejahrs B sein, das am ersten Adventssonntag (03.12.2017) beginnt.

Eine herzliche Einladung ergeht nicht nur an die Gemeindemitglieder, sondern ebenso auch an Interessierte und Freunde des Altkatholizismus. Übrigens: Regelmäßig treffen wir uns an jedem Sonntag um 10:00 Uhr (an fünften Sonntagen um 10:30 Uhr) zur Feier der Eucharistie.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 19. Oktober 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Meditation und Mahl

Logo 2M2 M: So lautet eine Veranstaltungsreihe, die wir im Herbst 2016 gestartet haben. Sie findet jeweils am 3. Sonntag eines Monats abends um 18:00 Uhr im Ökumenesaal (gleich neben unserer Kirche St. Katharina) statt. 2 M steht für Meditation und Mahl. Unter Meditation ist bei dieser Veranstaltungsreihe eine Körperwahrnehmungsübung und eine 20-minütige angeleitete Stille zu verstehen. Der Begriff “Mahl” deutet auf die Feier der Eucharistie hin, d.h. Körperwahrnehmungsübung und Stille sind in eine schlichte Eucharistiefeier integriert. Das Angebot soll eine Möglichkeit sein, den Sonntag (oder das Wochenende) abzuschließen. Angeleitet werden die Abende jeweils von Priester Michael Weiße. Der nächste Termin ist am Sonntag, 19. November.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 11. Oktober 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Altbischof Joachim Vobbe +

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In den frühen Morgenstunden des 26. Juli, des Gedenktags von Anna und Joachim,
ist in seiner Wohnung in Königswinter nach langer, schwerer Krankheit

Bischof Joachim Vobbe
von 1995 bis 2010 neunter Bischof
des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland

verstorben.

Mit seinem rheinischen Frohsinn, seiner Redegewandtheit  und seiner tiefen und ansteckenden Spiritualität  vermochte er viele Menschen zu bewegen.

Unserer Stuttgarter Gemeinde  bleibt er als Pate für die Anschaffung einer Orgel aus England und als Dichter des Liedes „Du Sehnsucht, Gottes Schöpfersaat“,
das er eigens für die Orgelweihe am 12. Juni 2011 geschrieben hat,  in lebendiger Erinnerung.

Wegen der Ferienzeit wurde in unserer Gemeinde erst in den Gottesdiensten am 9. und 10. September seiner gedacht.

Das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland hat in einem feierlichen Requiem am Samstag, 5. August 2017, in der Namen-Jesu-Kirche in Bonn Abschied genommen.

Weitere Informationen:
–  Mitteilung des Bistums
–  Würdigung der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz
–  Würdigung der Evangelischen Kirche im Rheinland

Veröffentlicht in Allgemein am 27. Juli 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Auch wir Alt-Katholiken sagen: “Ade, Ken!”

Rev'd Kenneth R. Dimmick

Rev’d Kenneth R. Dimmick

Am Sonntag, 9. Juli, wurde im Rahmen des anglikanischen Gottesdienstes der langjährige Pfarrer der anglikanischen Gemeinde, Rev’d Kenneth R. Dimmick, in den Ruhestand verabschiedet, Nach einer ausgedehnten Europareise zusammen mit seinem Bruder wird der 63-jährige Priester, der seit Pfingsten 2006 in Stuttgart tätig war, nach Texas zurückgehen und dort in der Nähe seiner Familie leben. Viele alt-katholische Gemeindemitglieder haben Ken Dimmick in den vergangenen Jahren schätzen gelernt. Regelmäßig an den fünften Sonntagen eines Monats haben unsere Gemeinden gemeinsam Eucharistie gefeiert – mal unter der Leitung von Ken, mal unter der Leitung des alt-katholischen Pfarrers. Ken hat diese Gottesdienste sehr gemocht und viel Engagement da hineingelegt. Und er war immer wieder auch zu Vertretungen in der alt-katholischen Gemeinde bereit – dank der seit 1931 bestehenden “full communion” zwischen den alt-katholischen Kirchen der Utrechter Union und den Kirchen der anglikanischen Gemeinschaft. Unvergesslich wird für uns aber bleiben, dass Ken es war, der uns zur Anschaffung der englischen Orgel ermutigt hat. Wo wir Grenzen sahen und Befürchtungen äußerten, war er derjenige, der beherzt darüber hinaussah, der sich nicht einmal vom Einbau einer Orgelempore abhalten ließ und der dem Kirchenvorstand unserer Gemeinde am Ende anbot, für das Fundraising zu sorgen, weil unsere Gemeinde ja schon mit dem Projekt Kirchensanierung belastet war. Seit 2011 steht diese Orgel aus dem Jahr 1902 nun in unserer Kirche und erweckt den Eindruck, als sei sie für uns gemacht, und wir Alt-Katholiken sind inzwischen froh, damals Ja zu dieser Anschaffung gesagt zu haben. Die Orgel bleibt – Ken müssen wir ziehen lassen. Und wir gönnen es ihm. Aber die Orgel wird uns weiter an ihn erinnern. Ade, Ken! Gottes Segen für Deinen neuen Lebensabschnitt drüben in den Staaten, Deiner geliebten Heimat!

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 7. Juli 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Neuer Dekan eingeführt

Burg Altleiningen

Burg Altleiningen

Im Rahmen des Dekanatswochenendes, das vom 12. bis 14. Mai auf der Burg Altleiningen stattfand, hat Bischof Dr. Matthias Ring im großen Saal der Burg den neuen Dekan Bernd Panizzi in sein Amt eingeführt. Der 61-jährige Heidelberger Pfarrer war am 18. März in der Schlosskirche in Mannheim von der Dekanatsversammlung gewählt worden. Bernd Panizzi wird zuständig sein für die Gemeinden Baden-Baden, Dittelsheim-Heßloch, Heidelberg, Karlsruhe, Landau, Ludwigshafen, Mannheim, Offenburg und Stuttgart, die das Dekanat Nordbaden-Württemberg mit Rheinland-Pfalz/Süd bilden. Das Dekanatswochenende, das jährlich stattfindet, seit 2002 in der Jugendherberge Burg Altleiningen, führt Mitglieder aus allen Gemeinden zusammen. Für die Vorbereitung und Gestaltung ist jeweils eine Gemeinde verantwortlich.

Veröffentlicht in Allgemein am 9. Mai 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Bernd Panizzi ist neuer Dekan

Dekan Panizzi nach der Verkündigung des Wahlergebnisses in der Mannheimer Schlosskirche

Dekan Panizzi nach der Verkündigung des Wahlergebnisses in der Mannheimer Schlosskirche

Beinahe einstimmig hat die Dekanatsversammlung des Dekanats Nordbaden-Württemberg mit Rheinland-Pfalz/Süd am 18. März 2017 den Heidelberger Pfarrer Bernd Panizzi zum neuen Dekan gewählt. Lediglich eine Enthaltung gab es, verkündete Wahlleiter Gerd Winter aus der Gemeinde Mannheim das Ergebnis. Der 61-jährige Priester, der 1982 die Priesterweihe empfangen hat und seit 1996 für die Gemeinde Heidelberg/Ladenburg zuständig ist, tritt damit die Nachfolge des früheren Mannheimer Pfarrers Johannes Theil an, der im Juli 2015 in den Ruhestand gegangen ist. Bis zur Wahl hat Panizzi auf Wunsch von Bischof und Synodalvertretung das Amt des Dekans kommissarisch ausgeübt. In seiner kurzen Vorstellungsansprache hob Panizzi, der bis Ende Februar auch Lehrbeauftragter für Pastoraltheologie am Alt-Katholischen Seminar der Universität Bonn gewesen war, die Moderation der monatlich stattfindenden Pastoralkonferenz und die von der Synodal- und Gemeindeordnung des Bistums geforderte, alle drei Jahre fällige Visitation der Gemeinden als Schwerpunkte hervor. Die Pastoralkonferenz ist das Forum der Geistlichen im Dekanat, insbesondere der fünf hauptamtlichen Pfarrerinnen und Pfarrer. Für die Visitationen stellt Panizzi sich ein geschwisterliches, partnerschaftliches Verhältnis vor; es ginge darum zu schauen, wie es den ganz unterschiedlichen Gemeinden gelingt, die biblisch bezeugten Grundaufgaben zu erfüllen: die Feier der Liturgie, das Zeugnis-Geben, die Diakonie und die Gemeinschaft. Zum Dekanat Nordbaden-Württemberg mit Rheinland-Pfalz/Süd gehören die Gemeinden Baden-Baden, Dittelsheim-Heßloch, Heidelberg, Karlsruhe, Landau, Ludwigshafen, Mannheim, Offenburg und Stuttgart. Die Einführung des neuen Dekans durch Bischof Dr. Matthias Ring erfolgt am Sonntag, 14. Mai 2017, im Rahmen des Dekanatswochenendes in Altleiningen.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 18. März 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Kirchenvorstand bildet Ressorts

Der Kirchenvorstand hat die im April 2016 auf den Weg gebrachte neue Aufgabenverteilung dahingehend modifiziert, dass er die Funktion des Schriftführers neu definiert hat. Aufgabe des Schriftführers ist es, sich darum zu kümmern, dass die kirchlichen Vorschriften, die für die Tätigkeit des Kirchenvorstands gelten, eingehalten und seine Beschlüsse zeitnah umgesetzt werden. Er berät den Kirchenvorstand anlassbezogen im Rahmen seiner Möglichkeiten auch in anderen Rechtsfragen, trägt jedoch keine generelle anwaltliche Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der Handlungen des Kirchenvorstands. Zum Amt des Schriftführers gehört es nicht, die Protokolle der Sitzungen zu führen. Dies obliegt dem jeweiligen Protokollführer. Der Schriftführer übernimmt nach Bedarf und Möglichkeit weitere Aufgaben, die sich auf Schriftverkehr, Verwaltung und Darstellung der Kirche beziehen.

Zum Schriftführer hat der Kirchenvorstand Klaus Juchart gewählt.

Ansonsten gilt die Aufgabenverteilung vom April 2016; sie orientiert sich an der in der Synodal- und Gemeindeordnung (SGO) vorgegebenen Aufgabenumschreibung (vgl. § 53 SGO):

Bereich Verantwortung (vgl. § 53, Abs. 3 SGO):

  • Vorsitz des Kirchenvorstands = Verwaltung. Vom Kirchenvorstand gewählt: Dieter Schütz
  • Liegenschaftsverwaltung materiell. Verantwortlich: Klaus Kohl
  • Finanzen (dazu gehört auch die finanzielle Seite der Liegenschaftsverwaltung). Verantwortlich: Kirchenrechner Dr. Michael Grieb
  • Bau. Verantwortlich: Stephan Däfler

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Veröffentlicht in Neuigkeiten am 16. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Synode setzt sich mit Sakramententheologie auseinander

synode2Kann man die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare dem Sakrament der Ehe gleichstellen? Kann man sie als Sakrament ansehen? Nicht erst bei der am Sonntag, 2. Oktober, zu Ende gegangenen 60. Synode des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland ist diese Frage aufgekommen. Schon vor zwei Jahren wurde sie bei der 59. Synode gestellt – und zwar in Form eines Antrags. “Die Synode möge darüber beraten, ob das Sakrament der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften zugelassen werden kann”, hieß es damals. Des weiteren wurde seinerzeit gefordert, den Bereich Ehe, Partnerschaft, Wiederverheiratung theologisch anzuschauen und für Pastoral und Liturgie fruchtbar zu machen, eventuell auch mit neuen Regelungen. Seitdem gibt es im Bistum einen Gesprächsprozess über diesen Themenkomplex. In zwei Referaten wurden die rund 120 Abgeordneten aus den Gemeinden und dem Kreis der Geistlichen im Ehrenamt über den augenblicklichen Stand informiert. Anschließend hatten sie Gelegenheit, sich mit dem Gehörten in Kleingruppen auseinanderzusetzen. Dabei wurde klar: Es geht weder darum, sich per Synodenbeschluss im Bereich Ehe, Partnerschaftssegnung und Sakrament theologisch festzulegen oder gar ein weiteres Sakrament einzuführen, noch all diejenigen in der Kirche, die sich schwertun mit einem Eheverständnis, das auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften einbezieht, auszugrenzen. Aber es hat sich gesellschaftlich vieles verändert, und das gilt es ernst zu nehmen und theologisch zu bewerten. Damit nicht nur Fachleute und Synodenabgeordnete, sondern alle Interessierten darüber diskutieren können, wird der Gesprächsprozess in den kommenden Jahren auch vor Ort, in den Dekanaten, geführt werden. (mehr …)

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 4. Oktober 2016 | Autor: Joachim Pfützner