Neuigkeiten

Fischessen am Aschermittwoch

FischessenDas Fischessen am Aschermittwoch geht auf eine Tradition zurück, die Anfang der 1980er Jahre in der alt-katholischen Gemeinde entstanden ist. Nach der Eucharistiefeier, die um 18:30 Uhr in der Kirche St. Katharina beginnt, und der Aschenauflegung findet es im Ökumenesaal neben der Kirche statt. Das Essen ist sehr einfach gehalten und dient vor allem dem gemeinschaftlichen Tun. Die mit dem Aschermittwoch einsetzende 40-tägige österliche Bußzeit gilt als Intensivzeit der Christen. Mit Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen, aber auch mit privaten Vorsätzen und Fasten bereiten sie sich auf das Osterfest vor, das höchste Fest der Christenheit.

Veröffentlicht in Allgemein am 21. Februar 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Weltgebetstag

Titelbild-Weltgebetstag-2017“Weltgebetstag” – gemeint ist der seit mehr als hundert Jahren stattfindende Weltgebetstag der Frauen, eine ökumenische Einrichtung, von Frauen für Männer und Frauen organisiert. Jedes Jahr am ersten Freitag im März – in diesem Jahr also am 3. März – laden Frauen weltweit zu ökumenischen Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen ein. Im Mittelpunkt steht jeweils die Lebenssituation von Frauen in einem bestimmten Land – in diesem Jahr ist es die Lebenssituation von Frauen auf den Philippinen. Erschlossen wird diese von den Frauen des Informationslandes selbst. Sie tun das mit einer Gottesdienstvorlage, die überall in der Welt in den Gottesdiensten des Weltgebetstags von ökumenischen Frauengruppen umgesetzt wird.

Da das Einzugsgebiet der Alt-Katholischen Gemeinde Stuttgart groß ist, ermutigen wir die Frauen unserer Gemeinde, sich in ihren Wohnorten in die Weltgebetstagsarbeit einzubringen und dort auch den Gottesdienst zum Weltgebetstag mitzufeiern. In der Stuttgarter Innenstadt haben sich Frauen der alt-katholischen und der anglikanischen Gemeinde, der evangelischen Leonhardsgemeinde und der evangelisch-reformierten Gemeinde sowie der römisch-katholischen Domgemeinde St. Eberhard zusammengetan, um Jahr für Jahr gemeinsam den Weltgebetstag vorzubereiten und zu feiern. Jedes Jahr lädt eine der beteiligten Gemeinden dazu ein. 2017 sind sie und alle interessierten Männer und Frauen in der alt-katholischen Kirche St. Katharina zu Gast. Dort beginnt der Gottesdienst am Freitag, 3. März, um 19:00 Uhr. Anschließend ist im Ökumenesaal, der an die Kirche angrenzt, ein Büffet mit philippinischen Spezialitäten geboten.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am | Autor: Joachim Pfützner

Crashkurs Glaube

Erschaffung des MenschenAn drei Abenden während der österlichen Bußzeit werden Zugänge zum apostolischen Glaubensbekenntnis geboten:

  • Montag, 06.03.2017, 19:30 Uhr: Ich glaube an Gott
  • Montag, 20.03.2017, 19:30 Uhr: Ich glaube an Jesus Christus
  • Montag, 03.04.2017, 19:30 Uhr: Ich glaube an den Heiligen Geist

Die Abende sind öffentlich und finden im Ökumenesaal neben der alt-katholischen Kirche St. Katharina, Stuttgart, statt. Im Mittelpunkt steht jeweils ein Bild zum Thema des Abends. Bilder bieten zu Vielem einen anderen Zugang als Worte. Worte setzen Gedanken in Gang, beanspruchen also in erster Linie Kopf und Geist. Bilder dagegen sprechen auch andere Seiten in mir an, sie können tiefere Schichten erreichen. Insofern sind Bilder eine gute Ergänzung zu bloßen Worten.

Veröffentlicht in Allgemein am | Autor: Joachim Pfützner

Happiness Next Exit

EL_DeWe_2017_S1Unter diesem Motto steht das Dekanatswochenende in Altleiningen/Pfalz, das in diesem Jahr vom 12. bis 14. Mai stattfinden wird. Gerade sind die Einladungen und Anmeldekarten eingetroffen. Sie liegen in der Kirche St. Katharina und im Ökumenesaal aus und können auch hier eingesehen werden. Das Dekanatswochenende bringt jedes Jahr etwa 120 Alt-Katholikinnen und Alt-Katholiken jeder Altersgruppe aus den Gemeinden Baden-Baden, Dittelsheim-Heßloch, Heidelberg, Karlsruhe, Landau, Ludwigshafen, Mannheim, Offenburg und Stuttgart zusammen. Jeweils eine Gemeinde übernimmt die Organisation und Gestaltung; in diesem Jahr ist es die Gemeinde Heidelberg. Anmeldungen erfolgen über die jeweiligen Gemeinden, d.h. wer aus der Gemeinde Stuttgart beim Dekanatswochenende dabei sein möchte, meldet sich bis spätestens 4. März 2017 im Pfarramt der Gemeinde an. Da das Wochenende sehr beliebt und auf 130 Personen begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung, denn: Das Datum entscheidet über die Vergabe der Plätze. Übrigens: Nachdem für das Dekanat am 18. März ein neuer Dekan oder eine neue Dekanin gewählt wird, wird die Amtseinsetzung durch Bischof Dr. Matthias Ring während des Dekanatswochenendes stattfinden: am Sonntag, 14. Mai 2017.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 6. Februar 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Sakrament des gesegneten Lebensbundes

Feier_der_PartnerschaftssegnungKann die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare mit dem Sakrament der Ehe gleichgestellt werden? Diese Frage bewegt vor allem homosexuelle Paare, die eine Partnerschaftssegnung anstreben oder schon gefeiert haben. Seit 1997 sind solche Segnungen im Katholischen Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland möglich, und seit 2014 gibt es für diese Feiern auch einen offiziellen Ritus. Doch heißt dieser nicht “Die Feier der Trauung gleichgeschlechtlicher Paare”, sondern “Die Feier der Partnerschaftssegnung”. Damit sollte ein Unterschied zwischen der Trauung eines heterosexuellen Paares und der Segnung eines homosexuellen Paares hervorgehoben werden. Denn im Augenblick gilt: Die Ehe ist ein Sakrament, die Partnerschaftssegnung aber ist dies nicht. (mehr …)

Veröffentlicht in Allgemein am | Autor: Joachim Pfützner

Jahrbuch 2017 erschienen

Jahrbuch_2017Das neue Jahrbuch des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland ist da. Unter dem Leitthema “Zeit” enthält es eine Fülle von Beiträgen, die ein eigenes Redaktionsteam zusammengetragen und teilweise auch selbst erarbeitet hat. Sie tragen Titel wie “Zeit – meine Zeit”, “Geschenkte Zeit”, “Wie nur die Zeit vergeht…”, “Meine Zeit steht in deinen Händen”, “Ich habe keine Zeit”, “Von Ewigkeit zu Ewigkeit”… Des weiteren enthält das 120 Seiten starke Heft, das 5,00 Euro kostet, den Liturgischen Kalender für das Kirchenjahr 2016/2017, es werden unter dem Thema “Menschen heute” Persönlichkeiten aus den Gemeinden des Bistums vorgestellt, sehr beliebt sind alljährlich die Gemeindeportraits (dieses Mal sind es die Gemeinden Bottrop, Berlin, Offenbach, Würzburg und das Geistliche Zentrum Friedenskirche in Deggendorf), außerdem wird auch dieses Mal die Frage erläutert: “Was ist alt-katholisch?”, und zu guter Letzt folgen die Adressverzeichnisse aller alt-katholischen Kirchen der Utrechter Union sowie der Kirchen, mit denen diese in voller kirchlicher Gemeinschaft stehen. Ab sofort liegt das Jahrbuch 2017 in den Schriftenständen von Kirche und Ökumenesaal aus.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 20. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Kirchenvorstand bildet Ressorts

Der Kirchenvorstand hat die im April 2016 auf den Weg gebrachte neue Aufgabenverteilung dahingehend modifiziert, dass er die Funktion des Schriftführers neu definiert hat. Aufgabe des Schriftführers ist es, sich darum zu kümmern, dass die kirchlichen Vorschriften, die für die Tätigkeit des Kirchenvorstands gelten, eingehalten und seine Beschlüsse zeitnah umgesetzt werden. Er berät den Kirchenvorstand anlassbezogen im Rahmen seiner Möglichkeiten auch in anderen Rechtsfragen, trägt jedoch keine generelle anwaltliche Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der Handlungen des Kirchenvorstands. Zum Amt des Schriftführers gehört es nicht, die Protokolle der Sitzungen zu führen. Dies obliegt dem jeweiligen Protokollführer. Der Schriftführer übernimmt nach Bedarf und Möglichkeit weitere Aufgaben, die sich auf Schriftverkehr, Verwaltung und Darstellung der Kirche beziehen.

Zum Schriftführer hat der Kirchenvorstand Klaus Juchart gewählt.

Ansonsten gilt die Aufgabenverteilung vom April 2016; sie orientiert sich an der in der Synodal- und Gemeindeordnung (SGO) vorgegebenen Aufgabenumschreibung (vgl. § 53 SGO):

Bereich Verantwortung (vgl. § 53, Abs. 3 SGO):

  • Vorsitz des Kirchenvorstands = Verwaltung. Vom Kirchenvorstand gewählt: Dieter Schütz
  • Liegenschaftsverwaltung materiell. Verantwortlich: Klaus Kohl
  • Finanzen (dazu gehört auch die finanzielle Seite der Liegenschaftsverwaltung). Verantwortlich: Kirchenrechner Dr. Michael Grieb
  • Bau. Verantwortlich: Stephan Däfler

(mehr …)

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 16. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner

1. Teil Außensanierung abgeschlossen

Foto: Stephan Däfler

Foto: Stephan Däfler

Seit dem 4. November ist das Gerüst, das unsere Kirche sechs Monate umgeben hatte, weg; der erste Teil der Außensanierung ist damit abgeschlossen. Architekt Stephan Däfler, der die Sanierungsarbeiten vom Kirchenvorstand her begleitet hat – die Bauaufsicht lag bei der Firma AeDis – schreibt dazu: “Wer sich daran erinnert, welch trauriges Erscheinungsbild unsere Katharinenkirche noch im Frühjahr abgab – da bröselte der Mörtel, dort brachen schon ganze Steine ab, und hie und da war sämtlicher Zierrat und Ornament verwittert durch die Jahrtzehnte währende Bewitterung – ja wer dies vor Augen hat, kann nunmehr nach Abschluss unseres ersten Bauabschnitts ein selbstbewusst strahlendes Eingangsportal bewundern. Dieser einladende Anblick mag tatsächlich einladen gerne einzutreten. Und wer es genau wissen will: die ausgetauschten Natursteine sind Stubensandsteine und stammen aus Waldenbuch und die Armierung des Fugenmörtels stammt – ohne Witz – vom Hällischen Landschwein – das Gute liegt manchmal so nahe!”

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 7. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Synode setzt sich mit Sakramententheologie auseinander

synode2Kann man die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare dem Sakrament der Ehe gleichstellen? Kann man sie als Sakrament ansehen? Nicht erst bei der am Sonntag, 2. Oktober, zu Ende gegangenen 60. Synode des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland ist diese Frage aufgekommen. Schon vor zwei Jahren wurde sie bei der 59. Synode gestellt – und zwar in Form eines Antrags. “Die Synode möge darüber beraten, ob das Sakrament der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften zugelassen werden kann”, hieß es damals. Des weiteren wurde seinerzeit gefordert, den Bereich Ehe, Partnerschaft, Wiederverheiratung theologisch anzuschauen und für Pastoral und Liturgie fruchtbar zu machen, eventuell auch mit neuen Regelungen. Seitdem gibt es im Bistum einen Gesprächsprozess über diesen Themenkomplex. In zwei Referaten wurden die rund 120 Abgeordneten aus den Gemeinden und dem Kreis der Geistlichen im Ehrenamt über den augenblicklichen Stand informiert. Anschließend hatten sie Gelegenheit, sich mit dem Gehörten in Kleingruppen auseinanderzusetzen. Dabei wurde klar: Es geht weder darum, sich per Synodenbeschluss im Bereich Ehe, Partnerschaftssegnung und Sakrament theologisch festzulegen oder gar ein weiteres Sakrament einzuführen, noch all diejenigen in der Kirche, die sich schwertun mit einem Eheverständnis, das auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften einbezieht, auszugrenzen. Aber es hat sich gesellschaftlich vieles verändert, und das gilt es ernst zu nehmen und theologisch zu bewerten. Damit nicht nur Fachleute und Synodenabgeordnete, sondern alle Interessierten darüber diskutieren können, wird der Gesprächsprozess in den kommenden Jahren auch vor Ort, in den Dekanaten, geführt werden. (mehr …)

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 4. Oktober 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Bischof Matthias veröffentlicht Hirtenbrief

Hirtenbrief_Ring“Ich + Wir”: So ist der erste Hirtenbrief überschrieben, den Bischof Matthias gerade veröffentlicht hat. Das in einer sehr ansprechenden, 40-seitigen Broschüre erschienene Schreiben setzt sich mit dem Spannungsverhältnis “Mein persönlicher Glaube und der Glaube der Kirche” auseinander. “Man mag es als unbefriedigend empfinden”, heißt es im Klappentext des Heftes, “wenn der persönliche Glaube in einem Spannungsverhältnis zu dem steht, was man den Glauben der Kirche nennt, denn diese Spannung kann wehtun. Sie kann aber auch Quelle der Inspiration und Garant jener Dynamik sein, ohne die alles Nachdenken über Gott erstarrt. Bischof Matthias Ring beleuchtet in seinem Hirtenbrief dieses Spannungsfeld, insbesondere im Bereich der Liturgie.” Die Broschüre kostet 1,00 Euro und kann über das Pfarramt bezogen werden. Sie liegt außerdem im Schriftenstand von Kirche und Ökumenesaal aus. In nächster Zeit ist geplant, über das Schreiben einen thematischen Kirchenkaffee zu veranstalten, in ähnlicher Weise, wie das an den Diakoniesonntagen gehandhabt wird. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 29. Mai 2016 | Autor: Joachim Pfützner