Neuigkeiten

Heilung und Stärkung

KrankensalbungIm Rahmen der Eucharistiefeier am Sonntag, 22. Januar 2017, um 10:00 Uhr wird das Sakrament der Heilung und Stärkung gefeiert. Zu seinem Empfang sind alle eingeladen, die in irgendeiner Weise der Stärkung bedürfen. Das gilt für Erkrankte ebenso wie für Verzweifelte und von Sorgen Erfüllte. Auch, wer sich um einen nahestehenden erkrankten Menschen sorgt und/oder ihn pflegt, kann in diesem Sakrament Stärkung empfangen. Das Sakrament der Heilung und Stärkung, traditionell auch Sakrament der Krankensalbung genannt, wird in unserer Gemeinde zweimal im Jahr öffentlich im Rahmen der sonntäglichen Eucharistiefeier gespendet. Es kann bei Bedarf aber auch zu jeder Zeit gefeiert werden, z.B. im Fall einer schweren Erkrankung oder vor einer Operation. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen der beiden Priester.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 16. Januar 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Gemeinsam mit der Anglikanischen Gemeinde

Die Bischöfe Matthias Ring (alt-katholisch) und Pierre Whalon (anglikanisch) bei einer gemeinsamen Eucharistiefeier in Berlin.

Die Bischöfe Matthias Ring (alt-katholisch) und Pierre Whalon (anglikanisch) bei einer gemeinsamen Eucharistiefeier in Berlin.

Die Eucharistie am Sonntag, 29. Januar 2017, um 10:30 Uhr in der alt-katholischen Kirche St. Katharina, Stuttgart, feiern wir gemeinsam mit der Anglikanischen Gemeinde. So ist es seit nunmehr zehn Jahren immer dann Brauch, wenn ein Monat fünf Sonntage hat. Die Gemeinden, die sich die Kirche teilen – die Katharinenkirche wurde 1864/65 als englische Kirche gebaut und nach dem zweiten Weltkrieg von den Alt-Katholiken übernommen – geben mit dieser Praxis der seit 1931 bestehenden vollen Gemeinschaft zwischen den Kirchen der Anglican Communion und den alt-katholischen Kirchen der Utrechter Union Ausdruck. Der Gottesdienst am 29. Januar wird von der Alt-Katholischen Gemeinde vorbereitet. Die Predigt wird auf Deutsch sein, eine englische Übersetzung wird ausgegeben. Die Texte werden entweder zweisprachig vorgetragen oder sind in der jeweils anderen Sprache ausgedruckt.

Veröffentlicht in Allgemein am | Autor: Joachim Pfützner

Weihnachten bei uns

weihnachtsbaum_001Weihnachten bei uns: Das bedeutet festliche Gottesdienste – aber nicht mit einem Chor und einem Orchester, mit Mozart- oder Haydn-Messe. Das Festliche kommt vor allem zustande durch die festliche Stimmung, die die Feiernden mitbringen, und durch die Bereitschaft, aktiv mitzuwirken – die ganze Gemeinde zelebriert, der Priester (oder die Priesterin) steht der Feier nur vor. Im Sich-Einlassen auf die Liturgie, die Gesänge, die biblische Botschaft und die Rituale entsteht Festlichkeit, und diese wird durch den Gang der Liturgie noch gesteigert. Wir “machen” Gottesdienst nicht, wir lassen vielmehr etwas mit und an uns geschehen – Gott selber macht etwas mit uns: Er kommt uns nahe, er berührt uns, er richtet uns auf, er schafft uns neu. Wer so offen mitfeiert, verlässt die Kirche anders, als er oder sie gekommen ist… Ganz herzlich laden wir ein, mit uns zu feiern, in schlichter und doch festlicher Weise, in dem, was wir im Rahmen unserer Möglichkeiten geben können. Unsere Weihnachtsgottesdienste sind:

In Aalen findet der Weihnachtsgottesdienst am 26. Dezember um 15:00 Uhr statt; außerdem feiern wir dort den Sonntag von der Taufe des Herrn am 8. Januar, ebenfalls um 15:00 Uhr. In Tübingen werden wir erst am 14. Januar wieder zusammenkommen – zur Feier des Sonntags von der Hochzeit zu Kana, um 16:00 Uhr. Für Sonntag, 22. Januar, 10:00 Uhr, ist im Rahmen der Eucharistiefeier die Feier des Sakraments der Heilung und Stärkung vorgesehen.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 20. Dezember 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Jahrbuch 2017 erschienen

Jahrbuch_2017Das neue Jahrbuch des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland ist da. Unter dem Leitthema “Zeit” enthält es eine Fülle von Beiträgen, die ein eigenes Redaktionsteam zusammengetragen und teilweise auch selbst erarbeitet hat. Sie tragen Titel wie “Zeit – meine Zeit”, “Geschenkte Zeit”, “Wie nur die Zeit vergeht…”, “Meine Zeit steht in deinen Händen”, “Ich habe keine Zeit”, “Von Ewigkeit zu Ewigkeit”… Des weiteren enthält das 120 Seiten starke Heft, das 5,00 Euro kostet, den Liturgischen Kalender für das Kirchenjahr 2016/2017, es werden unter dem Thema “Menschen heute” Persönlichkeiten aus den Gemeinden des Bistums vorgestellt, sehr beliebt sind alljährlich die Gemeindeportraits (dieses Mal sind es die Gemeinden Bottrop, Berlin, Offenbach, Würzburg und das Geistliche Zentrum Friedenskirche in Deggendorf), außerdem wird auch dieses Mal die Frage erläutert: “Was ist alt-katholisch?”, und zu guter Letzt folgen die Adressverzeichnisse aller alt-katholischen Kirchen der Utrechter Union sowie der Kirchen, mit denen diese in voller kirchlicher Gemeinschaft stehen. Ab sofort liegt das Jahrbuch 2017 in den Schriftenständen von Kirche und Ökumenesaal aus.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 20. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Kirchenvorstand bildet Ressorts

Der Kirchenvorstand hat die im April 2016 auf den Weg gebrachte neue Aufgabenverteilung dahingehend modifiziert, dass er die Funktion des Schriftführers neu definiert hat. Aufgabe des Schriftführers ist es, sich darum zu kümmern, dass die kirchlichen Vorschriften, die für die Tätigkeit des Kirchenvorstands gelten, eingehalten und seine Beschlüsse zeitnah umgesetzt werden. Er berät den Kirchenvorstand anlassbezogen im Rahmen seiner Möglichkeiten auch in anderen Rechtsfragen, trägt jedoch keine generelle anwaltliche Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der Handlungen des Kirchenvorstands. Zum Amt des Schriftführers gehört es nicht, die Protokolle der Sitzungen zu führen. Dies obliegt dem jeweiligen Protokollführer. Der Schriftführer übernimmt nach Bedarf und Möglichkeit weitere Aufgaben, die sich auf Schriftverkehr, Verwaltung und Darstellung der Kirche beziehen.

Zum Schriftführer hat der Kirchenvorstand Klaus Juchart gewählt.

Ansonsten gilt die Aufgabenverteilung vom April 2016; sie orientiert sich an der in der Synodal- und Gemeindeordnung (SGO) vorgegebenen Aufgabenumschreibung (vgl. § 53 SGO):

Bereich Verantwortung (vgl. § 53, Abs. 3 SGO):

  • Vorsitz des Kirchenvorstands = Verwaltung. Vom Kirchenvorstand gewählt: Dieter Schütz
  • Liegenschaftsverwaltung materiell. Verantwortlich: Klaus Kohl
  • Finanzen (dazu gehört auch die finanzielle Seite der Liegenschaftsverwaltung). Verantwortlich: Kirchenrechner Dr. Michael Grieb
  • Bau. Verantwortlich: Stephan Däfler

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Veröffentlicht in Neuigkeiten am 16. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner

1. Teil Außensanierung abgeschlossen

Foto: Stephan Däfler

Foto: Stephan Däfler

Seit dem 4. November ist das Gerüst, das unsere Kirche sechs Monate umgeben hatte, weg; der erste Teil der Außensanierung ist damit abgeschlossen. Architekt Stephan Däfler, der die Sanierungsarbeiten vom Kirchenvorstand her begleitet hat – die Bauaufsicht lag bei der Firma AeDis – schreibt dazu: “Wer sich daran erinnert, welch trauriges Erscheinungsbild unsere Katharinenkirche noch im Frühjahr abgab – da bröselte der Mörtel, dort brachen schon ganze Steine ab, und hie und da war sämtlicher Zierrat und Ornament verwittert durch die Jahrtzehnte währende Bewitterung – ja wer dies vor Augen hat, kann nunmehr nach Abschluss unseres ersten Bauabschnitts ein selbstbewusst strahlendes Eingangsportal bewundern. Dieser einladende Anblick mag tatsächlich einladen gerne einzutreten. Und wer es genau wissen will: die ausgetauschten Natursteine sind Stubensandsteine und stammen aus Waldenbuch und die Armierung des Fugenmörtels stammt – ohne Witz – vom Hällischen Landschwein – das Gute liegt manchmal so nahe!”

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 7. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Synode setzt sich mit Sakramententheologie auseinander

synode2Kann man die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare dem Sakrament der Ehe gleichstellen? Kann man sie als Sakrament ansehen? Nicht erst bei der am Sonntag, 2. Oktober, zu Ende gegangenen 60. Synode des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland ist diese Frage aufgekommen. Schon vor zwei Jahren wurde sie bei der 59. Synode gestellt – und zwar in Form eines Antrags. “Die Synode möge darüber beraten, ob das Sakrament der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften zugelassen werden kann”, hieß es damals. Des weiteren wurde seinerzeit gefordert, den Bereich Ehe, Partnerschaft, Wiederverheiratung theologisch anzuschauen und für Pastoral und Liturgie fruchtbar zu machen, eventuell auch mit neuen Regelungen. Seitdem gibt es im Bistum einen Gesprächsprozess über diesen Themenkomplex. In zwei Referaten wurden die rund 120 Abgeordneten aus den Gemeinden und dem Kreis der Geistlichen im Ehrenamt über den augenblicklichen Stand informiert. Anschließend hatten sie Gelegenheit, sich mit dem Gehörten in Kleingruppen auseinanderzusetzen. Dabei wurde klar: Es geht weder darum, sich per Synodenbeschluss im Bereich Ehe, Partnerschaftssegnung und Sakrament theologisch festzulegen oder gar ein weiteres Sakrament einzuführen, noch all diejenigen in der Kirche, die sich schwertun mit einem Eheverständnis, das auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften einbezieht, auszugrenzen. Aber es hat sich gesellschaftlich vieles verändert, und das gilt es ernst zu nehmen und theologisch zu bewerten. Damit nicht nur Fachleute und Synodenabgeordnete, sondern alle Interessierten darüber diskutieren können, wird der Gesprächsprozess in den kommenden Jahren auch vor Ort, in den Dekanaten, geführt werden. (mehr …)

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 4. Oktober 2016 | Autor: Joachim Pfützner

Bischof Matthias veröffentlicht Hirtenbrief

Hirtenbrief_Ring“Ich + Wir”: So ist der erste Hirtenbrief überschrieben, den Bischof Matthias gerade veröffentlicht hat. Das in einer sehr ansprechenden, 40-seitigen Broschüre erschienene Schreiben setzt sich mit dem Spannungsverhältnis “Mein persönlicher Glaube und der Glaube der Kirche” auseinander. “Man mag es als unbefriedigend empfinden”, heißt es im Klappentext des Heftes, “wenn der persönliche Glaube in einem Spannungsverhältnis zu dem steht, was man den Glauben der Kirche nennt, denn diese Spannung kann wehtun. Sie kann aber auch Quelle der Inspiration und Garant jener Dynamik sein, ohne die alles Nachdenken über Gott erstarrt. Bischof Matthias Ring beleuchtet in seinem Hirtenbrief dieses Spannungsfeld, insbesondere im Bereich der Liturgie.” Die Broschüre kostet 1,00 Euro und kann über das Pfarramt bezogen werden. Sie liegt außerdem im Schriftenstand von Kirche und Ökumenesaal aus. In nächster Zeit ist geplant, über das Schreiben einen thematischen Kirchenkaffee zu veranstalten, in ähnlicher Weise, wie das an den Diakoniesonntagen gehandhabt wird. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 29. Mai 2016 | Autor: Joachim Pfützner