Synoden

Synoden gehören zu den „Sternstunden” alt-katholischen Kirchenlebens, sind sie doch Orte verantwortlicher Mitbestimmung und damit eine echte Alternative im katholischen Milieu. Es gibt zwar auch in der römisch-katholischen Kirche auf den verschiedenen Ebenen Orte der Mitbestimmung (Pfarrgemeinderat, Dekanatsrat, Diözesanrat), es gibt dort auch Synoden, doch unterliegen sie alle einschränkenden Bestimmungen des Kirchenrechts. Dies gilt insbesondere für die Zusammensetzung der Synoden und die Approbation ihrer Beschlüsse durch die römische Zentrale. Alt-Katholische Synodalität orientiert sich an der Praxis der alten Kirche der ersten Jahrhunderte. Dort galt selbstverständlich der Grundsatz: „Was alle betrifft, soll auch von allen entschieden werden.” Nach diesem Grundsatz bestehen auf allen Ebenen kirchlichen Lebens synodale Organe, die sich aus zwei Drittel Laien und einem Drittel Ordinierten zusammensetzen. Alle Mitglieder dieser Organe sind gewählt, auch der Bischof und die Pfarrer.

Synodale Organe sind:

  • die Gemeindeversammlung
  • die Landessynode
  • die Bistumssynode

Ihnen zugeordnet sind synodale Vertretungsgremien, die im Auftrag der jeweiligen Synoden deren Geschäfte führen. Im einzelnen sind das:

  • der Kirchenvorstand
  • der Landessynodalrat
  • die Synodalvertretung.

Mehr dazu auf der Homepage des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland.

Zur Zeit sind als Synodenabgeordnete gewählt:

  • vier Abgeordnete für die Landessynode Baden-Württemberg (die am 21.03.2015 in Offenburg stattgefunden hat)
    • Dr. Michael Grieb
    • Klaus Juchart
    • Dieter Schütz
    • Matthias von Wuthenau
  • zwei Abgeordnete für die Bistumssynoden 2016 und 2018 (gewählt am 15.11.2015)
    • Diester Schütz
    • Ruth Seifert
Veröffentlicht in am 2. September 2014| Kommentare deaktiviert | Autor: ak