Neuigkeiten

Hälfte des Kirchenvorstands neu gewählt

Die Gemeindeversammlung hat turnusmäßig die Hälfte des Kirchenvorstands neu gewählt. Das sechsköpfige Gremium, zu dessen stimmberechtigten Mitgliedern auch der Pfarrer gehört, setzt sich nun wie folgt zusammen:

Amtszeit 2016-2022

  • Klaus Juchart
  • Dieter Schütz
  • Matthias von Wuthenau

Amtszeit 2019-2025

  • Dorothee Krippahl
  • Britta Langenstein
  • Karin Pfeiffer

Mit beratender Stimme gehören dem Kirchenvorstand außerdem an

  • Rechner Dr. Michael Grieb
  • Priester i.E. Michael Weiße

Zu den Sitzungen einzuladen sind außerdem die Abgeordneten zur Bistums- und zur Landessynode Baden-Württemberg, sofern sie nicht zum Kirchenvorstand gehören.

Die Sitzungen finden – mit einer Ausnahme – monatlich statt. Im Oktober begibt sich der Kirchenvorstand Stuttgart alljährlich in eine 2-tägige Klausur.

Nach jeder Erneuerungswahl ist das Gremium neu zu konstituieren; die konstituierende Sitzung findet am Donnerstag, 11. April 2019, um 19:00 Uhr im Ökumenesaal statt.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 19. März 2019 | Autor: Joachim Pfützner

Neue Gottesdienstordnung in Aalen

St.-Johannes-Kirche in Aalen

St.-Johannes-Kirche in Aalen

Eine besondere Gemeindeversammlung für Gemeindemitglieder aus dem Raum Aalen und dem Landkreis Heidenheim hat am 10. März in der Aalener St.-Johanneskirche eine neue Gottesdienstordnung für den Gottesdienstort Aalen beschlossen. Künftig wird nur noch an vier Tagen im Jahr die Eucharistie gefeiert – und zwar an den zweiten Feiertagen der Hochfeste (Ostern, Pfingsten, Weihnachten) und am zweiten Oktobersonntag, jeweils um 15:00 Uhr. Bisher gab es in dem schmucken kleinen Gotteshaus, das die älteste Kirche in Aalen ist, ein monatliches Gottesdienstangebot. Allerdings hat es seit 2017 immer wieder einmal Sonntage gegeben, an denen sich nur eine oder zwei Personen zur Feier der Eucharistie eingefunden hatten. Durch die Vertreibung kamen nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche sudetendeutsche Alt-Katholiken in den Ostalbkreis; sie hätten gut eine eigene Gemeinde bilden können. Leider hat man es damals versäumt, diesen Schritt zu tun oder man wollte ihn nicht gehen. Erst Mitte der 1980er Jahre wurde dann eine eigene Gemeinde Schwäbisch Gmünd / Aalen gegründet, die auch einen eigenen Pfarrer bekam. Doch da hatten viele Familien ihre Kinder bereits in anderen Konfessionen taufen lassen. Ein zahlenmäßiger Rückgang war deshalb nicht mehr zu verhindern; auch Beitritte konnten diese Situation nicht auffangen. So musste 1999 die Pfarrstelle mangels Kirchensteuereinnahmen gestrichen werden. Die Gemeinde Schwäbisch Gmünd / Aalen wurde im Frühjahr 2000 nach Anhörung aller Beteiligten aufgelöst und wieder in das Gemeindegebiet Stuttgart integriert. Von der neuen Gottesdienstordnung unberührt bleibt das Angebot der Seelsorge. Unabhängig davon, wie weit die Anfahrt von Stuttgart her ist: Jedes Gemeindemitglied hat das Recht, den Pfarrer um ein Gespräch, einen Haus- oder Krankenbesuch zu bitten.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 12. März 2019 | Autor: Joachim Pfützner

Taufe ist das Thema der österlichen Bußzeit

AchtsamkeitTaufe ist das Thema der diesjährigen österlichen Bußzeit, weil wir in der alt-katholischen Gemeinde Stuttgart das Glück haben, dass eine Frau und ein Mann gern die Taufe empfangen möchten. Auch wenn das inzwischen häufiger vorkommt: Für eine Gemeinde ist es nach wie vor etwas Besonderes. Denn um die Taufe bitten heißt: Jemand hat sich von Gott, von Gottes Wirken an uns Menschen, von Gottes Verheißungen ansprechen lassen. Und das mitten in einer Zeit, die als säkular charakterisiert wird, als profan und kirchenunabhängig. Das ist ein Erlebnis und kann nachdenklich machen. Könnte Gott auch mich mitten in dieser Zeit erreichen? Würde ich heute Ja sagen zu seiner Botschaft? Würde ich darin etwas entdecken, was mein Leben bereichert, ihm vielleicht Sinn gibt?

In den ersten beiden Jahrhunderten der Kirchengeschichte war die Situation für die Christinnen und Christen ähnlich. Sie stellten, gesellschaftlich gesehen, eine Minderheit dar. Und in religiöser Hinsicht mussten sie sich entscheiden – gegen den Götterkult ihrer Zeit, gegen göttliche Ambitionen auch der römischen Kaiser. Sich zum Christentum zu bekehren hatte seinen Preis. Entsprechend war die Taufvorbereitung aufgestellt. Drei Jahre dauerte üblicherweise die erste Phase, in der es darum ging, den christlichen Glauben kennenzulernen und in die christliche Gemeinde hineinzuwachsen. Wer dann weitermachen und sich taufen lassen wollte, musste sich zunächst einer Prüfung unterziehen. Bürgen mussten bezeugen, dass ihr Schützling “ehrenwert gelebt, die Witwen geehrt, die Kranken besucht und alle guten Werke ausgeführt” hat (so eine Anweisung aus dem 3. Jahrhundert). War das der Fall, wurde er oder sie in den Kreis derer aufgenommen, die in der Osternacht getauft werden sollten. Es begann dann eine Intensivzeit der Taufvorbereitung, die in den meisten Fällen in die Wochen vor Ostern fiel. Was wir heute “Österliche Bußzeit” oder “Fastenzeit” nennen, war ursprünglich einmal die Intensivzeit der Taufvorbereitung. Und das merkt man dieser Zeit noch heute an.

Wir werden uns in der alt-katholischen Gemeinde Stuttgart also in den 40 Tagen vor Ostern mit den beiden Taufbewerbern auf den Weg machen und dies zum Anlass nehmen, über unsere eigene Taufe nachzudenken. Am Ende dieses Weges steht für die Taufkandidaten die Taufe und für uns die Taufgedächtnisfeier, in der uns die gleichen Fragen gestellt werden, die auch den Taufkandidaten gestellt werden. Unterwegs werden wir ihre Aufnahme in den Katechumenat (Kurs zur Taufvorbereitung) und einige besondere Gebete für sie miterleben. Beide Kandidaten werden allerdings nicht in der Osternacht, sondern erst an Pfingsten getauft.

Veröffentlicht in Allgemein am 2. März 2019 | Autor: Joachim Pfützner

Bibelkurs Die Lesungen der Osternacht

EvangeliarDie Osternacht ist ursprünglich eine Vigil, eine Nachtwache. Das der Militärterminologie entliehene Wort bezeichnet schon früh einen Gottesdienst, der “vor dem Hahnenschrei” gefeiert wurde, also in der Nacht, und der vor allem aus Hymnen und Psalmen bestand. Eine besondere Gestalt erfuhr er in der Nacht vom Samstag zum Sonntag. Vor allem in den Klöstern war es üblich, sich für die Vigil eine ganze Nacht Zeit zu nehmen und sie mit einer Vielzahl von Lesungen zu begehen. Das galt in gleicher Weise auch für die Osternacht. War sie anfangs noch durch einen Trauer- und einen Freudenteil geprägt – eine Aufteilung der Feier auf mehrere Tage, wie das heute üblich ist, gab es anfangs nicht – standen später vor allem Lesungen aus der Heilsgeschichte im Vordergrund, angefangen von der Schöpfung bis hin zur Vision der Völkerwallfahrt zum Zion. Aus den in früher Zeit bezeugten zwölf Lesungen sind uns heute sieben geblieben, die jedoch in den allerwenigsten Fällen sämtlich zu Gehör gebracht werden. Das gilt auch für die Praxis in unserer Gemeinde. Um einen Überblick über alle vorgesehenen Lesungen der Osternacht bekommen und sich mit den Texten, die in der Regel ja nicht ausgelegt werden, auch inhaltlich auseinandersetzen zu können, bietet die Alt-Katholische Gemeinde Stuttgart einen 8-teiligen Bibelkurs zu den Lesungen der Osternacht an. Eine Teilnahme an allen Abenden wird schon des inneren Zusammenhangs wegen empfohlen, ist aber nicht Voraussetzung – d.h. man kann auch nur an einzelnen Abenden teilnehmen. Die Abende, die im Ökumenesaal neben der alt-katholischen Kirche St. Katharina stattfinden, beginnen jeweils um 19:30 Uhr und enden gegen 21:30 Uhr.

Termine:

  • Mo 11.02.2019: Einführung
  • Mo 18.02.2019: Schöpfung (Genesis 1,1 – 2,4a oder Genesis 2,4b-24)
  • Mo 11.03.2019: Noach (Genesis Kap. 6-9)
  • Mo 18.03.2019: Die Erprobung Abrahams (Genesis 22,1-18)
  • Di 14.05.2019: Rettung am Roten Meer (Exodus 14,15-27a; 15,19-21)
  • Di 21.05.2019: Die Quellen des Heils (Jesaja 55,1-11)
  • Di 28.05.2019: Das neue Herz und der neue Geist (Ez 36,16-28)
  • Mo 03.06.2019: Vision von der Auferweckung Israels (Ez 37,1-14)
Veröffentlicht in Allgemein am 11. Februar 2019 | Autor: Joachim Pfützner

Einladungen zum Dekanatswochenende 2019 eingetroffen

Uber_bruckt“Über-brückt” – so lautet das Thema des Dekanatswochenendes 2019, das vom 24. bis 26. Mai in der Jugendherberge auf der Burg Altleinigen stattfinden wird. Für die Organisation und Durchführung ist in diesem Jahr die Gemeinde Karlsruhe verantwortlich. In der Einladung heißt es: “Wir vom Karlsruher Vorbereitungsteam laden Euch ein zu entdecken, was beim Über-Brücken so alles geschehen kann: Sicherheit gewinnen? Aufladen? Stabilität? Oder: Grenzen überschreiten? Was Neues entdecken? Abenteuer? Oder: Aufeinander zugehen? In Verbindung kommen? Gemeinsam Brücken bauen? In und um die Burg Altleiningen in der Pfalz (…) erwarten Euch abwechslungsreiche Angebote für Jung und Alt, drinnen und draußen.” Anmeldeschluss ist am 15. März.

Offizieller Flyer mit Anmeldecoupon

Veröffentlicht in Allgemein am 23. Januar 2019 | Autor: Joachim Pfützner

Jahrbuch 2019 erschienen

Jahrbuch 2019Rechtzeitig zur Gemeindeversammlung am 18.11.2018 ist das Jahrbuch 2019 erschienen. Es enthält den Liturgischen Kalender und das Adressverzeichnis für das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland. Daneben gibt es für jeden Monat Bilder und Texte zum Jahresthema “Träumen”. Etwas für die Seele sind dann die Beiträge zum Jahresthema, darunter u.a.: “I have a dream” – Ich habe einen Traum, Gemeindeträume, Lebens-Traum, Zerbrochene Träume, Kirchenträume, Notiz zum Thema Mystik und Traum, Meine schönsten Alpträume, Da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum. In der Rubrik “Menschen heute” werden drei Personen aus dem Bistum vorgestellt, darunter Prof. Dr. Andreas Krebs, Direktor des Alt-Katholischen Seminars der Universität Bonn. Sehr beliebt ist auch die Reihe “Gemeinden stellen sich vor”, 2019 sind dies: Aachen, Bremen, Heidelberg und Passau. Und schließlich darf im Jahrbuch, das ja auch in außerkirchliche Hände gerät, der Beitrag “Was ist alt-katholisch?” nicht fehlen. Das Jahrbuch liegt im Schriftenstand der Kirche aus. Wer es mitfinanzieren möchte, kann dies mit 8,00 € pro Exemplar tun.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 11. November 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Klausur des Kirchenvorstands: Wichtige Weichen gestellt

2019 wird für die Katharinenkirche ein neuer Pfarrer oder eine neue Pfarrerin gesucht. Foto: James Palik

2019 wird für die Katharinenkirche ein neuer Pfarrer oder eine neue Pfarrerin gesucht. Foto: James Palik

Auf seiner diesjährigen Klausurtagung hat sich der Kirchenvorstand der Stuttgarter alt-katholischen Gemeinde mit der näheren Zukunft der Gemeinde auseinandergesetzt. Wichtigster Anlass dafür ist die bevorstehende Pensionierung von Pfarrer Joachim Pfützner zum 31. Juli 2019 und die damit verbundene Neubesetzung der Pfarrstelle. Aber auch die im Frühjahr 2019 turnusmäßig anstehenden Erneuerungswahlen für den Kirchenvorstand werden zu Veränderungen führen.

Im Blick auf die Neubesetzung der Pfarrstelle ging es um die Grundsatzfrage, ob das in die Jahre gekommene Haus in Stuttgart-Rohr, in dem es eine Dienstwohnung für den Pfarrer oder die Pfarrerin gibt, veräußert werden soll oder nicht. Nach eingehenden Beratungen, u.a. auch mit einem Vertreter der Bistumsfinanzkommission, wurde nun beschlossen, an der Immobilie festzuhalten und in den kommenden Jahren notwendige Sanierungsmaßnahmen am Haus durchzuführen. 2019 wird es vorrangig um die Dienstwohnung und den dazu gehörigen Garten gehen. Es sollen aber auch Schönheitsreparaturen am Haus und an den Garagen vorgenommen werden.

In Sachen Kirchensanierung geht es zunächst um eine fachliche Untersuchung der Rissbildungen im Altarraum. Dazu wurden von der Finanzkommission Mittel aus dem Baufonds bereitgestellt.

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Veröffentlicht in Neuigkeiten am 25. Oktober 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Große Herausforderungen – 61. Bistumssynode hat getagt

Seit vielen Jahren tagt die Synode des deutschen alt-katholischen Bistums in Mainz.

Seit vielen Jahren tagt die Synode des deutschen alt-katholischen Bistums in Mainz.

Vor große Herausforderungen sieht der Bischof des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland, Dr. Matthias Ring, seine Kirche gestellt. In seinem Bericht zur Lage der Kirche verzichtete er zu Beginn der 61. Ordentlichen Bistumssynode, die vom 3. bis zum 7. Oktober in Mainz getagt hat, auf den gewohnten Rückblick und beleuchtete stattdessen fünf Themenkreise, über die in den nächsten Jahren jeweils ein Jahr lang auf verschiedenen Ebenen geredet werden sollte – selbstverständlich mit dem Ziel, eine Kirche zu werden, die sich dem gesellschaftlichen Wandel stellt und überzeugende Antworten gibt auf die Fragen und Sehnsüchte der Menschen.

Unter den insgesamt fünfzig Anträgen, über die die 124 Abgeordneten zu befinden hatten, waren zwei, die von allgemeinem Interesse sein dürften: Zum einen das Anliegen, unter angemessener Beteiligung der Gemeinden ein modernes Kompendium des alt-katholischen Glaubens zu erstellen – dazu soll nach dem Willen der Synode eine interdisziplinäre Kommission aus Theologen, Geistlichen und Laien des Bistums, gebildet werden, die bis zur Synode 2022 eine Vorlage erarbeitet. Zum anderen setzte die Synode Leitlinien gegen sexuelle Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt in Kraft. Diese waren in einem mehrjährigen Prozess von einer Kommission erarbeitet worden, die sich aus qualifizierten Fachleuten zusammensetzt. Zwei Kommissionsmitglieder stellten das umfangreiche Papier vor und erläuterten es.

Aus der Gemeinde Stuttgart waren Ruth Seifert, Dieter Schütz und Pfarrer Joachim Pfützner zur Synode delegiert. Ihre Arbeit ist noch nicht beendet. Vielmehr tragen sie nun dafür Verantwortung, dass die Impulse und Beschlüsse der Synode in Leben der Stuttgarter Gemeinde hineingetragen werden. Laut Synodal- und Gemeindeordnung des deutschen alt-katholischen Bistums währt das Mandat der Synodenabgeordneten bis zur Wahl neuer Abgeordneter für die Synoden 2020 und 2022.

Weitere Berichte über die Synode:

o     zur Eröffnung der Synode

o     zum Bericht des Bischofs

o     neue Synodalvertretung

o     zum Thementag Frieden

o     zum Abschluss der Synode

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 8. Oktober 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Im Dialog für eine offene Gesellschaft

Auch im Wiener Stephansdom fand eine Kongress-Veranstaltung statt.

Auch im Wiener Stephansdom fand eine Kongress-Veranstaltung statt.

“Salz der Erde – Christinnen und Christen im Dialog für eine offene Gesellschaft” – so lautete das Motto des 32. Internationalen Alt-Katholiken-Kongresses, der am 23. September in Wien zu Ende ging. Auf Einladung der Altkatholischen Kirche Österreichs hatten sich in der Hauptstadt unseres Nachbarlandes rund 400 Mitglieder der in der Utrechter Union vereinigten alt-katholischen Kirchen und Gäste aus der Ökumene, insbesondere aus den anglikanischen Kirchen, versammelt. Mit letzteren stehen die alt-katholischen Kirchen der Utrechter Union seit 1931 in voller kirchlicher Gemeinschaft. Auch drei Bischöfe der Philippinischen Unabhängigen Kirche, mit denen die alt-katholischen Kirchen gleichfalls in voller kirchlicher Gemeinschaft stehen, waren zu dem alle vier Jahre stattfindenden Kongress angereist. Als besonderer Gast war der Metropolit der Malankara Mar Thoma Syrian Church, Erzbischof Joseph Mar Thoma, anwesend; die Internationale Bischofskonferenz der Utrechter Union pflegt seit 2006 einen Dialog mit der vor allem in Indien verbreiteten Kirche. (mehr …)

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 17. September 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Start in eine neue Saison

Offenes_Portal_KatharinenkircheMit dem Beginn des neuen Schuljahrs ist auch unser Gemeindeleben in eine neue Saison gestartet. Die Familien haben bereits den neuen Terminplan für Familiengottesdienste und -Veranstaltungen erstellt – er wird in Kürze hier veröffentlicht werden. Das Erntedankfest begehen wir mit unserer anglikanischen Schwestergemeinde zusammen – bei einem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag, 30. September, um 11:15 Uhr (um 10:00 Uhr ist an diesem Sonntag kein Gottesdienst). Auch der 32. Internationale Alt-Katholiken-Kongress vom 20. bis 23. September in Wien verhilft mit seinen Impulsen zu einem Neustart in den Gemeinden der Utrechter Union. Wenig später, am 3. Oktober, tritt in Mainz die 61. Synode unseres Bistums zusammen; die Beratungen, an die sich am 6. Oktober eine Friedenstagsynode anschließen wird, dauern bis zum 7. Oktober an. Über die Synode berichtet wird voraussichtlich am Sonntag, 14. Oktober, im Rahmen des Kirchenkaffees nach der um 10:00 Uhr beginnenden Eucharistiefeier. Der Kirchenvorstand wird sich am 20. und 21. Oktober in Klausur begeben und sich insbesondere Gedanken machen über das neue Jahr 2019, in dem ein Pfarrerwechsel anstehen wird: Pfarrer Joachim Pfützner wird sich im Sommer in den Ruhestand verabschieden und auf die Gemeinde kommt das seltene Ereignis der Wahl eines Pfarrers oder einer Pfarrerin zu. Da dies erst nach den Sommerferien geschehen kann, wird es notwendigerweise über die Sommerferien bis November oder Dezember 2019 eine Vakanz geben, eine pfarrerlose Zeit. Zuvor werden wir aber am 3. November 2018 einen Kinderbibeltag gestalten, am 18. November Gemeindeversammlung haben (in Tübingen am 10. und in Aalen am 11. November) und vom 2.-24. Dezember die Adventszeit begehen. Ein Höhepunkt wird darin die Adventsfeier der Gemeinde am Sonntag, 2. Dezember, sein. Geistliches Ereignis wird die Adventspredigtreihe sein, in der die 2017 begonnene Betrachtung der sogenannten O-Antiphonen fortgesetzt werden wird.

Veröffentlicht in Allgemein am 14. September 2018 | Autor: Joachim Pfützner