Firmlinge treffen sich in Stuttgart

Erstes Treffen der Stuttgarter und Karlsruher Firmanden

Erstes Treffen der Stuttgarter und Karlsruher Firmanden

Gemeinsam mit den Firmanden der Gemeinde Karlsruhe bereiten sich die Firmlinge der Gemeinde Stuttgart auf ihre Firmung am zweiten Novemberwochenende vor. Nachdem das erste Treffen, das ganz unter dem Motto “Kennenlernen” stand, Ende Mai in Karlsruhe stattgefunden hat, sind nun die Stuttgarter Gastgeber des zweiten Treffens. Dabei wird es um ein Thema gehen, das der Stuttgarter Gemeinde schon deshalb am Herzen liegt, weil sich ihr Gemeindezentrum am Rande des Rotlichtviertels befindet: die Diakonie. Der aus dem Griechischen stammende Begriff bedeutet einfach “Dienst” oder, als Tätigkeitswort ausgedrückt, “dienen”. Vom Dienen sagt Jesus: “Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele” (Markus-Evangelium 10,42-45). Das Dienen ist eine von drei Grundaufgaben, die der Kirche und damit jeder Gemeinde gegeben sind. Das nahe Rotlichtviertel mit all seinen Problemen fordert die Gemeinde schon seit langem dazu heraus, sich dienend in dieses Lebensumfeld einzubringen. Dabei konzentriert sie sich auf zwei Zielgruppen: Die Stricher und die Obdachlosen und Armen. Für erstere wurde 1997 das “Café Strich-Punkt” geschaffen, das sich heute in der Jakobsstraße 3 befindet, und für letztere im gleichen Jahr “Kathy’s Vesper“, eine kleine Andacht und ein sich daran anschließendes Abendessen immer am letzten Sonntag des Monats um 17:17 Uhr. Die Firmanden werden beide Projekte kennenlernen und bei den Vorbereitungen für “Kathy’s Vesper” auch das Kathy’s-Vesper-Team unterstützen.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 21. Juni 2016| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner