Kategorie-Archiv: Allgemein

Kathy’s Vesper beginnt wieder

KAVELOGONach dreimonatiger Pause beginnt am Sonntag, 31. März, um 17:17 Uhr wieder Kathy’s Vesper. Bis einschließlich zum 24. November lädt das Kathy’s-Vesper-Team jeweils am letzten Sonntag eines Monats zu einem kurzen Abendgottesdienst in die Kirche und einem anschließenden Abendessen in den Ökumenesaal ein. Die Einladung richtet sich an alle Menschen rund um die alt-katholische Kirche St. Katharina, deren Geldbeutel am Monatsende mehr oder weniger leer ist, darunter bewusst auch an solche, die wohnungslos sind. Kathy’s Vesper gibt es bereits seit 1997. Das ehrenamtlich arbeitende Kathy’s-Vesper-Team freut sich über interessierte diakonische Menschen, die darin mitarbeiten möchten.

KAVELOGO

Veröffentlicht in Allgemein, Neuigkeiten am 25. März 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Eine weitere Kandidatin für den Kirchenvorstand

Bei der Gemeindeversammlung am Sonntag, 17. März, um 10:00 Uhr werden turnusmäßig drei der insgesamt sechs Plätze im Kirchenvorstand neu besetzt. Bis zum Redaktionsschluss für den Gemeindebrief “kontakt” (Monate Februar/März 2019) – das war am 6.01.2019 – hatten unter den vielen angesprochenen Gemeindemitgliedern nur zwei zu einer Kandidatur Ja gesagt. Erfreulicherweise konnte Anfang Februar noch eine dritte Kandidatin gewonnen werden. Doch die Freude ist gedämpft, denn eine wirkliche Wahl kommt auf diese Weise nicht zustande; die wahlberechtigten Gemeindemitglieder (bei Wahlen gilt die Stimmberechtigung bereits ab 16 Jahren) können höchstens dadurch Akzente setzen, dass sie nicht alle drei Stimmen vergeben. Außerdem wird es für den Fall, dass ein Mitglied des Kirchenvorstands vorzeitig aus dem Gremium ausscheiden muss, keine Nachrückerinnen und Nachrücker geben. Die Synodal- und Gemeindeordnung sieht deshalb vor, dass bei nächster Gelegenheit – frühestens bei der Herbstgemeindeversammlung – eine Nachwahl von Ersatzpersonen stattfinden muss. Die Gemeindeversammlung ist im deutschen alt-katholischen Bistum das höchste Beschlussorgan auf Gemeindeebene. Sie muss mindestens einmal im Jahr zusammentreten und die Rechenschaftsberichte von Pfarrer und Kirchenvorstand entgegennehmen sowie den Haushaltsplan für das laufende Jahr beschließen. Bei Immobilienkäufen und ähnlichen größeren Vorhaben muss sie ebenso gehört werden wie die Synodalvertretung auf Bistumsebene. Vornehmste Aufgabe der Gemeindeversammlung ist die Wahl des Pfarrers oder der Pfarrerin. In Stuttgart steht in diesem Jahr noch eine solche Wahl an, da Pfarrer Joachim Pfützner mit dem 31. Juli 2019 in den Ruhestand verabschiedet wird.

Aktuelle Liste der Kandidatinnen für die Erneuerungswahl zum Kirchenvorstand

Veröffentlicht in Allgemein, Neuigkeiten am 13. März 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Taufe ist das Thema der österlichen Bußzeit

AchtsamkeitTaufe ist das Thema der diesjährigen österlichen Bußzeit, weil wir in der alt-katholischen Gemeinde Stuttgart das Glück haben, dass eine Frau und ein Mann gern die Taufe empfangen möchten. Auch wenn das inzwischen häufiger vorkommt: Für eine Gemeinde ist es nach wie vor etwas Besonderes. Denn um die Taufe bitten heißt: Jemand hat sich von Gott, von Gottes Wirken an uns Menschen, von Gottes Verheißungen ansprechen lassen. Und das mitten in einer Zeit, die als säkular charakterisiert wird, als profan und kirchenunabhängig. Das ist ein Erlebnis und kann nachdenklich machen. Könnte Gott auch mich mitten in dieser Zeit erreichen? Würde ich heute Ja sagen zu seiner Botschaft? Würde ich darin etwas entdecken, was mein Leben bereichert, ihm vielleicht Sinn gibt?

In den ersten beiden Jahrhunderten der Kirchengeschichte war die Situation für die Christinnen und Christen ähnlich. Sie stellten, gesellschaftlich gesehen, eine Minderheit dar. Und in religiöser Hinsicht mussten sie sich entscheiden – gegen den Götterkult ihrer Zeit, gegen göttliche Ambitionen auch der römischen Kaiser. Sich zum Christentum zu bekehren hatte seinen Preis. Entsprechend war die Taufvorbereitung aufgestellt. Drei Jahre dauerte üblicherweise die erste Phase, in der es darum ging, den christlichen Glauben kennenzulernen und in die christliche Gemeinde hineinzuwachsen. Wer dann weitermachen und sich taufen lassen wollte, musste sich zunächst einer Prüfung unterziehen. Bürgen mussten bezeugen, dass ihr Schützling “ehrenwert gelebt, die Witwen geehrt, die Kranken besucht und alle guten Werke ausgeführt” hat (so eine Anweisung aus dem 3. Jahrhundert). War das der Fall, wurde er oder sie in den Kreis derer aufgenommen, die in der Osternacht getauft werden sollten. Es begann dann eine Intensivzeit der Taufvorbereitung, die in den meisten Fällen in die Wochen vor Ostern fiel. Was wir heute “Österliche Bußzeit” oder “Fastenzeit” nennen, war ursprünglich einmal die Intensivzeit der Taufvorbereitung. Und das merkt man dieser Zeit noch heute an.

Wir werden uns in der alt-katholischen Gemeinde Stuttgart also in den 40 Tagen vor Ostern mit den beiden Taufbewerbern auf den Weg machen und dies zum Anlass nehmen, über unsere eigene Taufe nachzudenken. Am Ende dieses Weges steht für die Taufkandidaten die Taufe und für uns die Taufgedächtnisfeier, in der uns die gleichen Fragen gestellt werden, die auch den Taufkandidaten gestellt werden. Unterwegs werden wir ihre Aufnahme in den Katechumenat (Kurs zur Taufvorbereitung) und einige besondere Gebete für sie miterleben. Beide Kandidaten werden allerdings nicht in der Osternacht, sondern erst an Pfingsten getauft.

Veröffentlicht in Allgemein am 2. März 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Fischessen am Aschermittwoch

FischessenDas Fischessen am Aschermittwoch geht auf eine Tradition zurück, die Anfang der 1980er Jahre in der alt-katholischen Gemeinde entstanden ist. Nach der Eucharistiefeier, die um 18:30 Uhr in der Kirche St. Katharina beginnt, und der Aschenauflegung findet es im Ökumenesaal neben der Kirche statt. Das Essen ist sehr einfach gehalten und dient vor allem dem gemeinschaftlichen Tun. Die mit dem Aschermittwoch einsetzende 40-tägige österliche Bußzeit gilt als Intensivzeit der Christen. Mit Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen, aber auch mit privaten Vorsätzen und Fasten bereiten sie sich auf das Osterfest vor, das höchste Fest der Christenheit.

Veröffentlicht in Allgemein am | Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Abschluss des Weihnachtsfestkreises

KerzenscheinMit dem Fest der Darstellung des Herrn am 2. Februar, im Volksmund auch “Lichtmess” genannt, endet der weihnachtliche Festkreis, der am ersten Adventssonntag begonnen hat. Die Alt-Katholische Gemeinde Stuttgart feiert das Fest am Sonntag, 3. Februar, um 10:00 Uhr nach. Die festliche Eucharistiefeier beginnt im Ökumenesaal neben der Kirche mit einer Kerzensegnung, auf die ein feierlicher Einzug in die Kirche mit brennenden Kerzen folgt. Die Lichtsymbolik ist an einem Vers aus dem Festtagsevangelium orientiert (Lukas 2,22-40). Dort heißt es: “Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel” (Lukas 2,30-32). Nach dem Gottesdienst werden Weihnachtsbaum und Krippe abgebaut. Bis zum Beginn des nächsten großen Festkreises, des Osterfestkreises am Aschermittwoch, folgt eine sogenannte festlose Zeit, auch “Zeit im Jahreskreis” genannt, deren Sonntage, beginnend mit den Sonntagen nach Epiphanie (6. Januar), einfach durchnummeriert werden. Entsprechend wird am 10. Februar der 5. Sonntag im Jahreskreis begangen.

Zu den biblischen Texten am Fest Darstellung des Herrn

Veröffentlicht in Allgemein am 1. Februar 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Dekanatswochenende 2019

Uber_bruckt“Über-brückt” – so lautet das Thema des Dekanatswochenendes 2019, das vom 24. bis 26. Mai in der Jugendherberge auf der Burg Altleinigen stattfinden wird. Für die Organisation und Durchführung ist in diesem Jahr die Gemeinde Karlsruhe verantwortlich. In der Einladung heißt es: “Wir vom Karlsruher Vorbereitungsteam laden Euch ein zu entdecken, was beim Über-Brücken so alles geschehen kann: Sicherheit gewinnen? Aufladen? Stabilität? Oder: Grenzen überschreiten? Was Neues entdecken? Abenteuer? Oder: Aufeinander zugehen? In Verbindung kommen? Gemeinsam Brücken bauen? In und um die Burg Altleiningen in der Pfalz (…) erwarten Euch abwechslungsreiche Angebote für Jung und Alt, drinnen und draußen.” Anmeldeschluss war am 15. März.

Veröffentlicht in Allgemein am 23. Januar 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Sakrament der Heilung und Stärkung

KrankensalbungIm Rahmen der Eucharistiefeier am Sonntag, 20. Januar, um 10:00 Uhr feiern wir das Sakrament der Heilung und Stärkung. Das Sakrament der Heilung und Stärkung ist eines der sieben Sakramente. Es wird vielfach im Krankheitsfall und im Alter gefeiert, in der Regel dann, wenn jemand darum bittet. Ganz besonders wünschen Menschen, die vor einer (größeren) Operation stehen, das Sakrament zu empfangen. In der Seelsorge wird es aber auch gern in Situationen großer psychischer Belastungen angeboten (etwa für Angehörige von Schwerstkranken, für Menschen, die von großen Sorgen belastet sind, für Menschen, die vor Prüfungen oder anderen wichtigen Herausforderungen stehen und davor Angst haben). Zweimal im Jahr – jeweils nach Weihnachten und nach Ostern – feiern wir das Sakrament auch öffentlich im Rahmen der sonntäglichen Eucharistiefeier. Zur Mitfeier laden wir herzlich ein.

Veröffentlicht in Allgemein am 15. Januar 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Frohe und gesegnete Weihnachten

Neugestaltete Krippe der alt-katholischen Kirche St. Katharina Stuttgart

Neugestaltete Krippe der alt-katholischen Kirche St. Katharina Stuttgart

Veröffentlicht in Allgemein am 24. Dezember 2018| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Weihnachten bei uns in der alt-katholischen Kirche St. Katharina

weihnachtsbaum_001Ganz herzlich laden wir zur Mitfeier des Weihnachtsfestes in unsere Kirche St. Katharina ein – ob Sie nun zur Alt-Katholischen Gemeinde Stuttgart gehören oder einfach unser Gast sein möchten. Was Sie wissen müssen: Als (zahlenmäßig) kleine Kirche sind wir nicht in der Lage, feierliche Liturgien mit vielen Ministrantinnen und Ministranten und einem anspruchsvollen kirchenmusikalischem Programm zu bieten. Doch deshalb sind unsere Gottesdienste nicht weniger festlich. Die Festlichkeit kommt dabei vor allem aus der Versammlung heraus, die Lieder und liturgischen Gesänge singen wir selbst, gelegentlich auch mehrstimmig, die für die liturgische Feier notwendigen Dienste übernehmen mitfeiernde Gemeindemitglieder oder Freunde der Gemeinde – jede und jeder bringt sich je nach Talent und Stimmung ein. Und daraus wächst eine von Freude geprägte Gottesdienststimmung, die zur Verkündigung der Weihnachtsbotschaft beiträgt: “Freut euch im Herrn, heute ist uns der Heiland geboren. Heute ist der wahre Friede vom Himmel herabgestiegen” (Aus der Liturgie der Heiligen Nacht).

Gottesdiensttermine:

Veröffentlicht in Allgemein am 17. Dezember 2018| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Adventspredigtreihe “Das große Staunen”

Ikone Verkündigung an Maria“Oh!” ist ein Ausdruck des Staunens, aber auch ein Ausdruck der Ehrerbietung. In der Adventszeit, näherhin an den letzten sieben Tagen, zelebriert die Kirche ein Staunen der besonderen Art. Es gilt dem, dessen Ankunft (adventus) sie erwartet: Jesus Christus. Bestaunt wird er mit Bildern, Symbolen und Titeln, die aus der jüdischen Bibel, unserem Alten Testament, stammen. Denn dort ist die Sehnsucht nach Gottes rettendem Eingreifen lebendig, besonders dann, wenn es dem Gottesvolk nicht gut geht. Ebenso lebendig ist dort auch das Versprechen Gottes, aus dem Geschlecht Davids einen König zu erwählen, der das Volk in eine gute Zukunft führt. Die Kirche hat schon sehr früh diese alten Verheißungen und Bilder auf Jesus übertragen. Und sie lässt sie alljährlich vom 17. bis zum 23. Dezember lebendig werden in den sogenannten “O-Antiphonen”, die so genannt werden, weil sie jeweils mit dem Ausruf des Staunens und der Ehrerbietung beginnen: “O…”

Im vergangenen Jahr wurden bereits die ersten drei der insgesamt sieben O-Antiphonen vorgestellt (siehe unten die Übersicht zur Adventszeit 2017). Die Ansprachen können jeweils nachgelesen werden.

In diesem Jahr werden die restlichen vier O-Antiphonen betrachtet und – wie im vergangenen Jahr – am Ende der Eucharistiefeier, nach der Kommunion, zusammen mit dem Magnificat gesungen. Am ersten Adventssonntag wird die Betrachtung nur schriftlich vorgelegt, weil an diesem Sonntag aus Anlass der Adventsfeier Familiengottesdienst ist.

Herzliche Einladung, auf diese Weise die Adventszeit mitzufeiern!

 

Adventszeit 2017

 

Adventszeit 2018

Veröffentlicht in Allgemein am 25. November 2018| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner