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Weißer Sonntag – und was er bedeutet

Wird nach der Taufe überreicht: das Taufkleid

Wird nach der Taufe überreicht: das Taufkleid

“Weißer Sonntag” – so lautet die Bezeichnung für den Sonntag nach Ostern. Viele bringen das mit der Erstkommunion in Verbindung, die traditionell an diesem oder auch an anderen Sonntagen der Osterzeit gefeiert wird. Sie denken dabei an die weißen Gewänder, die die Kinder vielerorts tragen, oder an die weißen Kleider, die von den Mädchen getragen werden. So ganz abwegig ist das nicht einmal, denn die weißen Kleider bei der Erstkommunion erinnern an das weiße Kleid der Taufe – die Erstkommunion steht ebenso wie die Firmung in einem engen Bezug zur Taufe. Man kann das heute sehr schön sehen bei der Taufe Erwachsener. Sie empfangen in der einen Feier nicht nur die Taufe, sondern werden unmittelbar darauf auch gefirmt, und im weiteren Verlauf des Gottesdienstes, in dem in der Regel immer die Eucharistie gefeiert wird, nehmen sie zum ersten Mal am Mahl Jesu teil. Bei der Feier der Taufe ist ein Ritual die Übergabe des weißen Kleides. “Empfange das weiße Kleid als Zeichen der Freude”, wird dabei gesagt. “Du hast in der Taufe Christus angezogen. Bleibe in ihm, und er bleibt in dir.” In den ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte, als fast ausschließlich Erwachsene getauft wurden, trugen die Neugetauften das weiße Kleid acht Tage lang. Einziger Tauftermin war in der Osternacht, d.h. das Kleid wurde dann während der ganzen Osteroktav getragen – und zwar dann, wenn die Neugetauften zu weiteren Unterweisungen zusammenkamen. Am Sonntag danach aber gaben sie nach dem Gottesdienst ihr Kleid wieder zurück – daher die Bezeichnung “Weißer Sonntag”. In der Alt-Katholischen Gemeinde Stuttgart bereiten sich zurzeit zwei Erwachsene auf die Taufe vor. Sie findet an Pfingsten statt. Pfingsten war in der alten Kirche der alternative Tauftermin für solche, die – z.B. weil sie krank geworden waren – nicht in der Osternacht getauft werden konnten. Am “Weißen Sonntag” feiert die Gemeinde ganz gewöhnlich ihren sonntäglichen Gottesdienst und begeht darin den Abschluss der festlichen Osteroktav.

Veröffentlicht in Allgemein, Startseite am 23. April 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Dieter Schütz als Vorsitzender wiedergewählt

Dieter Schütz ist zum zweiten Mal zum Vorsitzenden des Kirchenvorstands gewählt worden.

Dieter Schütz ist zum dritten Mal zum Vorsitzenden des Kirchenvorstands gewählt worden.

Bei der konstituierenden Sitzung des Kirchenvorstands ist Dieter Schütz für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden gewählt worden. Der 76-jährige ehemalige Journalist, der unter anderem Theologie studiert hat, tritt damit zu einer dritten Periode des siebenköpfigen Leitungsgremiums an, das laut Synodal- und Gemeindeordnung die ständige Vertretung der Gemeindeversammlung ist. Alle drei Jahre finden für die Hälfte des Gremiums sogenannte Erneuerungswahlen statt; damit einher geht jedes Mal auch eine Konstituierung, bei der die Funktionen des oder der Vorsitzenden, des oder der stellvertretenden Vorsitzenden, eines Schriftführers oder einer Schriftführerin sowie eines Rechners oder einer Rechnerin neu zu wählen sind. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Matthias von Wuthenau wiedergewählt. Schriftführerin wird für die nächsten drei Jahre das Neumitglied Britta Langenstein sein. Außerdem wurde entschieden, keinen Rechner und keine Rechnerin aus dem Kreis des Gremiums zu wählen, sondern die Beauftragung des bisherigen Rechners Dr. Michael Grieb zu erneuern. Über Aufgabenverteilung wird in den nächsten Sitzungen beraten; Kirchenvorstandssitzungen finden monatlich statt und sind in der Regel öffentlich.

Veröffentlicht in Neuigkeiten, Startseite am 16. April 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Hälfte des Kirchenvorstands neu gewählt

Die Gemeindeversammlung hat turnusmäßig die Hälfte des Kirchenvorstands neu gewählt. Das sechsköpfige Gremium, zu dessen stimmberechtigten Mitgliedern auch der Pfarrer gehört, setzt sich nun wie folgt zusammen:

Amtszeit 2016-2022

  • Klaus Juchart
  • Dieter Schütz
  • Matthias von Wuthenau

Amtszeit 2019-2025

  • Dorothee Krippahl
  • Britta Langenstein
  • Karin Pfeiffer

Mit beratender Stimme gehören dem Kirchenvorstand außerdem an

  • Rechner Dr. Michael Grieb
  • Priester i.E. Michael Weiße

Zu den Sitzungen einzuladen sind außerdem die Abgeordneten zur Bistums- und zur Landessynode Baden-Württemberg, sofern sie nicht zum Kirchenvorstand gehören.

Die Sitzungen finden – mit einer Ausnahme – monatlich statt. Im Oktober begibt sich der Kirchenvorstand Stuttgart alljährlich in eine 2-tägige Klausur.

Nach jeder Erneuerungswahl ist das Gremium neu zu konstituieren; die konstituierende Sitzung findet am Donnerstag, 11. April 2019, um 19:00 Uhr im Ökumenesaal statt.

Veröffentlicht in Neuigkeiten, Startseite am 19. März 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Neue Gottesdienstordnung in Aalen

St.-Johannes-Kirche in Aalen

St.-Johannes-Kirche in Aalen

Eine besondere Gemeindeversammlung für Gemeindemitglieder aus dem Raum Aalen und dem Landkreis Heidenheim hat am 10. März in der Aalener St.-Johanneskirche eine neue Gottesdienstordnung für den Gottesdienstort Aalen beschlossen. Künftig wird nur noch an vier Tagen im Jahr die Eucharistie gefeiert – und zwar an den zweiten Feiertagen der Hochfeste (Ostern, Pfingsten, Weihnachten) und am zweiten Oktobersonntag, jeweils um 15:00 Uhr. Bisher gab es in dem schmucken kleinen Gotteshaus, das die älteste Kirche in Aalen ist, ein monatliches Gottesdienstangebot. Allerdings hat es seit 2017 immer wieder einmal Sonntage gegeben, an denen sich nur eine oder zwei Personen zur Feier der Eucharistie eingefunden hatten. Durch die Vertreibung kamen nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche sudetendeutsche Alt-Katholiken in den Ostalbkreis; sie hätten gut eine eigene Gemeinde bilden können. Leider hat man es damals versäumt, diesen Schritt zu tun oder man wollte ihn nicht gehen. Erst Mitte der 1980er Jahre wurde dann eine eigene Gemeinde Schwäbisch Gmünd / Aalen gegründet, die auch einen eigenen Pfarrer bekam. Doch da hatten viele Familien ihre Kinder bereits in anderen Konfessionen taufen lassen. Ein zahlenmäßiger Rückgang war deshalb nicht mehr zu verhindern; auch Beitritte konnten diese Situation nicht auffangen. So musste 1999 die Pfarrstelle mangels Kirchensteuereinnahmen gestrichen werden. Die Gemeinde Schwäbisch Gmünd / Aalen wurde im Frühjahr 2000 nach Anhörung aller Beteiligten aufgelöst und wieder in das Gemeindegebiet Stuttgart integriert. Von der neuen Gottesdienstordnung unberührt bleibt das Angebot der Seelsorge. Unabhängig davon, wie weit die Anfahrt von Stuttgart her ist: Jedes Gemeindemitglied hat das Recht, den Pfarrer um ein Gespräch, einen Haus- oder Krankenbesuch zu bitten.

Veröffentlicht in Neuigkeiten, Startseite am 12. März 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Bibelkurs Die Lesungen der Osternacht

EvangeliarDie Osternacht ist ursprünglich eine Vigil, eine Nachtwache. Das der Militärterminologie entliehene Wort bezeichnet schon früh einen Gottesdienst, der “vor dem Hahnenschrei” gefeiert wurde, also in der Nacht, und der vor allem aus Hymnen und Psalmen bestand. Eine besondere Gestalt erfuhr er in der Nacht vom Samstag zum Sonntag. Vor allem in den Klöstern war es üblich, sich für die Vigil eine ganze Nacht Zeit zu nehmen und sie mit einer Vielzahl von Lesungen zu begehen. Das galt in gleicher Weise auch für die Osternacht. War sie anfangs noch durch einen Trauer- und einen Freudenteil geprägt – eine Aufteilung der Feier auf mehrere Tage, wie das heute üblich ist, gab es anfangs nicht – standen später vor allem Lesungen aus der Heilsgeschichte im Vordergrund, angefangen von der Schöpfung bis hin zur Vision der Völkerwallfahrt zum Zion. Aus den in früher Zeit bezeugten zwölf Lesungen sind uns heute sieben geblieben, die jedoch in den allerwenigsten Fällen sämtlich zu Gehör gebracht werden. Das gilt auch für die Praxis in unserer Gemeinde. Um einen Überblick über alle vorgesehenen Lesungen der Osternacht bekommen und sich mit den Texten, die in der Regel ja nicht ausgelegt werden, auch inhaltlich auseinandersetzen zu können, bietet die Alt-Katholische Gemeinde Stuttgart einen 8-teiligen Bibelkurs zu den Lesungen der Osternacht an. Eine Teilnahme an allen Abenden wird schon des inneren Zusammenhangs wegen empfohlen, ist aber nicht Voraussetzung – d.h. man kann auch nur an einzelnen Abenden teilnehmen. Die Abende, die im Ökumenesaal neben der alt-katholischen Kirche St. Katharina stattfinden, beginnen jeweils um 19:30 Uhr und enden gegen 21:30 Uhr.

Termine:

  • Mo 11.02.2019: Einführung
  • Mo 18.02.2019: Schöpfung (Genesis 1,1 – 2,4a oder Genesis 2,4b-24)
  • Mo 11.03.2019: Noach (Genesis Kap. 6-9)
  • Mo 18.03.2019: Die Erprobung Abrahams (Genesis 22,1-18)
  • Di 14.05.2019: Rettung am Roten Meer (Exodus 14,15-27a; 15,19-21)
  • Di 21.05.2019: Die Quellen des Heils (Jesaja 55,1-11)
  • Di 28.05.2019: Das neue Herz und der neue Geist (Ez 36,16-28)
  • Mo 03.06.2019: Vision von der Auferweckung Israels (Ez 37,1-14)
Veröffentlicht in Allgemein, Startseite am 11. Februar 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Dekanatswochenende 2019

Uber_bruckt“Über-brückt” – so lautet das Thema des Dekanatswochenendes 2019, das vom 24. bis 26. Mai in der Jugendherberge auf der Burg Altleinigen stattfinden wird. Für die Organisation und Durchführung ist in diesem Jahr die Gemeinde Karlsruhe verantwortlich. In der Einladung heißt es: “Wir vom Karlsruher Vorbereitungsteam laden Euch ein zu entdecken, was beim Über-Brücken so alles geschehen kann: Sicherheit gewinnen? Aufladen? Stabilität? Oder: Grenzen überschreiten? Was Neues entdecken? Abenteuer? Oder: Aufeinander zugehen? In Verbindung kommen? Gemeinsam Brücken bauen? In und um die Burg Altleiningen in der Pfalz (…) erwarten Euch abwechslungsreiche Angebote für Jung und Alt, drinnen und draußen.” Anmeldeschluss war am 15. März.

Veröffentlicht in Allgemein, Startseite am 23. Januar 2019| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Jahrbuch 2019 erschienen

Jahrbuch 2019Rechtzeitig zur Gemeindeversammlung am 18.11.2018 ist das Jahrbuch 2019 erschienen. Es enthält den Liturgischen Kalender und das Adressverzeichnis für das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland. Daneben gibt es für jeden Monat Bilder und Texte zum Jahresthema “Träumen”. Etwas für die Seele sind dann die Beiträge zum Jahresthema, darunter u.a.: “I have a dream” – Ich habe einen Traum, Gemeindeträume, Lebens-Traum, Zerbrochene Träume, Kirchenträume, Notiz zum Thema Mystik und Traum, Meine schönsten Alpträume, Da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum. In der Rubrik “Menschen heute” werden drei Personen aus dem Bistum vorgestellt, darunter Prof. Dr. Andreas Krebs, Direktor des Alt-Katholischen Seminars der Universität Bonn. Sehr beliebt ist auch die Reihe “Gemeinden stellen sich vor”, 2019 sind dies: Aachen, Bremen, Heidelberg und Passau. Und schließlich darf im Jahrbuch, das ja auch in außerkirchliche Hände gerät, der Beitrag “Was ist alt-katholisch?” nicht fehlen. Das Jahrbuch liegt im Schriftenstand der Kirche aus. Wer es mitfinanzieren möchte, kann dies mit 8,00 € pro Exemplar tun.

Veröffentlicht in Neuigkeiten, Startseite am 11. November 2018| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Klausur des Kirchenvorstands: Wichtige Weichen gestellt

2019 wird für die Katharinenkirche ein neuer Pfarrer oder eine neue Pfarrerin gesucht. Foto: James Palik

2019 wird für die Katharinenkirche ein neuer Pfarrer oder eine neue Pfarrerin gesucht. Foto: James Palik

Auf seiner diesjährigen Klausurtagung hat sich der Kirchenvorstand der Stuttgarter alt-katholischen Gemeinde mit der näheren Zukunft der Gemeinde auseinandergesetzt. Wichtigster Anlass dafür ist die bevorstehende Pensionierung von Pfarrer Joachim Pfützner zum 31. Juli 2019 und die damit verbundene Neubesetzung der Pfarrstelle. Aber auch die im Frühjahr 2019 turnusmäßig anstehenden Erneuerungswahlen für den Kirchenvorstand werden zu Veränderungen führen.

Im Blick auf die Neubesetzung der Pfarrstelle ging es um die Grundsatzfrage, ob das in die Jahre gekommene Haus in Stuttgart-Rohr, in dem es eine Dienstwohnung für den Pfarrer oder die Pfarrerin gibt, veräußert werden soll oder nicht. Nach eingehenden Beratungen, u.a. auch mit einem Vertreter der Bistumsfinanzkommission, wurde nun beschlossen, an der Immobilie festzuhalten und in den kommenden Jahren notwendige Sanierungsmaßnahmen am Haus durchzuführen. 2019 wird es vorrangig um die Dienstwohnung und den dazu gehörigen Garten gehen. Es sollen aber auch Schönheitsreparaturen am Haus und an den Garagen vorgenommen werden.

In Sachen Kirchensanierung geht es zunächst um eine fachliche Untersuchung der Rissbildungen im Altarraum. Dazu wurden von der Finanzkommission Mittel aus dem Baufonds bereitgestellt.

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Veröffentlicht in Neuigkeiten, Startseite am 25. Oktober 2018| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Große Herausforderungen – 61. Bistumssynode hat getagt

Seit vielen Jahren tagt die Synode des deutschen alt-katholischen Bistums in Mainz.

Seit vielen Jahren tagt die Synode des deutschen alt-katholischen Bistums in Mainz.

Vor große Herausforderungen sieht der Bischof des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland, Dr. Matthias Ring, seine Kirche gestellt. In seinem Bericht zur Lage der Kirche verzichtete er zu Beginn der 61. Ordentlichen Bistumssynode, die vom 3. bis zum 7. Oktober in Mainz getagt hat, auf den gewohnten Rückblick und beleuchtete stattdessen fünf Themenkreise, über die in den nächsten Jahren jeweils ein Jahr lang auf verschiedenen Ebenen geredet werden sollte – selbstverständlich mit dem Ziel, eine Kirche zu werden, die sich dem gesellschaftlichen Wandel stellt und überzeugende Antworten gibt auf die Fragen und Sehnsüchte der Menschen.

Unter den insgesamt fünfzig Anträgen, über die die 124 Abgeordneten zu befinden hatten, waren zwei, die von allgemeinem Interesse sein dürften: Zum einen das Anliegen, unter angemessener Beteiligung der Gemeinden ein modernes Kompendium des alt-katholischen Glaubens zu erstellen – dazu soll nach dem Willen der Synode eine interdisziplinäre Kommission aus Theologen, Geistlichen und Laien des Bistums, gebildet werden, die bis zur Synode 2022 eine Vorlage erarbeitet. Zum anderen setzte die Synode Leitlinien gegen sexuelle Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt in Kraft. Diese waren in einem mehrjährigen Prozess von einer Kommission erarbeitet worden, die sich aus qualifizierten Fachleuten zusammensetzt. Zwei Kommissionsmitglieder stellten das umfangreiche Papier vor und erläuterten es.

Aus der Gemeinde Stuttgart waren Ruth Seifert, Dieter Schütz und Pfarrer Joachim Pfützner zur Synode delegiert. Ihre Arbeit ist noch nicht beendet. Vielmehr tragen sie nun dafür Verantwortung, dass die Impulse und Beschlüsse der Synode in Leben der Stuttgarter Gemeinde hineingetragen werden. Laut Synodal- und Gemeindeordnung des deutschen alt-katholischen Bistums währt das Mandat der Synodenabgeordneten bis zur Wahl neuer Abgeordneter für die Synoden 2020 und 2022.

Weitere Berichte über die Synode:

o     zur Eröffnung der Synode

o     zum Bericht des Bischofs

o     neue Synodalvertretung

o     zum Thementag Frieden

o     zum Abschluss der Synode

Veröffentlicht in Neuigkeiten, Startseite am 8. Oktober 2018| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner

Im Dialog für eine offene Gesellschaft

Auch im Wiener Stephansdom fand eine Kongress-Veranstaltung statt.

Auch im Wiener Stephansdom fand eine Kongress-Veranstaltung statt.

“Salz der Erde – Christinnen und Christen im Dialog für eine offene Gesellschaft” – so lautete das Motto des 32. Internationalen Alt-Katholiken-Kongresses, der am 23. September in Wien zu Ende ging. Auf Einladung der Altkatholischen Kirche Österreichs hatten sich in der Hauptstadt unseres Nachbarlandes rund 400 Mitglieder der in der Utrechter Union vereinigten alt-katholischen Kirchen und Gäste aus der Ökumene, insbesondere aus den anglikanischen Kirchen, versammelt. Mit letzteren stehen die alt-katholischen Kirchen der Utrechter Union seit 1931 in voller kirchlicher Gemeinschaft. Auch drei Bischöfe der Philippinischen Unabhängigen Kirche, mit denen die alt-katholischen Kirchen gleichfalls in voller kirchlicher Gemeinschaft stehen, waren zu dem alle vier Jahre stattfindenden Kongress angereist. Als besonderer Gast war der Metropolit der Malankara Mar Thoma Syrian Church, Erzbischof Joseph Mar Thoma, anwesend; die Internationale Bischofskonferenz der Utrechter Union pflegt seit 2006 einen Dialog mit der vor allem in Indien verbreiteten Kirche. (mehr …)

Veröffentlicht in Neuigkeiten, Startseite am 17. September 2018| Kommentare deaktiviert | Autor: Joachim Pfützner