ABC des Gemeindelebens

Taizégebet

Taizé_Versöhnungskirche

Nach 22 Jahren fast wöchentlichen Gebets hört das Taizégebet zum Kirchenjahresende auf.

Immer Dienstags – außer Fastnachtsdienstags – um 18.30 Uhr traf sich eine treue Gruppe von Beterinnen und Betern zum Taizégebet in St. Katharina. Noch von Pfarrer Thomas Walter gegründet, bereiteten die Beterinnen und Beter das wöchentliche Taizégebet im Wechsel vor.

Nun ist diese Gruppe zum Schluss gekommen, dass sie es alle nicht mehr schaffen, für ein verlässliches Weitergehen des wöchentlichen Taizégebets zu sorgen. Sie haben sich schweren Herzen dazu entschlossen zum Kirchenjahresende das wöchentliche Taizégebet zu beenden.

An dieser Stelle sei den Menschen gedankt die diese Gebetszeit 22 Jahre getragen haben: Erika Andert, Daniel Falke (†), Hans Gündert, Ursula Herter und Evi Kutzora.

Wir hoffen, dass wir weiterhin auch Gottesdienste in Form von Taizé feiern können. Vielleicht erstmal nicht mehr wöchentlich.

Wer Interesse hat, Taizé in unserer Gemeinde aktiv wiederzubeleben oder auch regelmäßig teilzunehmen, mag sich gerne melden: taizégebet@alt-katholisch-stuttgart.de

 

Veröffentlicht am 2. September 2014| Kommentare deaktiviert | Autor: ak

Taufe

Jede Taufe ist für unsere Gemeinde ein besonderes Ereignis, über das wir uns sehr freuen. Was gilt es dabei zu beachten?

„Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt“, schreibt der Apostel Paulus in seinem Brief an die Galater (3,27). Anders ausgedrückt: Die Taufe macht uns Jesus ähnlich; in ihm sind wir Söhne und Töchter Gottes (Galater 3,26). Und als solche sind wir „Kirche“, denn „Kirche“ heißt „zum Herrn, zu Christus gehörig“.

Das setzt voraus, dass die, die getauft werden wollen, zuerst einmal vertraut werden müssen mit dem, was Jesus gesagt und getan hat und wie er seine Beziehung zu Gott gelebt hat. Je nach Alter der TaufbewerberInnen geschieht dieses Hineinwachsen in den christlichen Glauben vor oder nach der Taufe. Es gibt also unterschiedliche Wege der Eingliederung:

  • Säuglinge und Kleinkinder werden, wenn ihre Eltern darum bitten, zuerst getauft und dann, zunächst durch die Eltern, später außerdem auch durch die Gemeinde, in den christlichen Glauben eingeführt. Hilfreich dabei sind Kindergruppe und Religionsunterricht. Wichtige Stationen sind die Vorbereitung und Feier der Erstkommunion (in der Regel während der dritten Grundschulklasse) sowie die Vorbereitung und Feier der Firmung, die am Schluss der Eingliederung steht (in unserer Gemeinde normalerweise ab dem 16. Lebensjahr).
  • Wird ein Grundschulkind zur Taufe angemeldet, erhält es, wenn die Taufe während der ersten beiden Grundschuljahre stattfindet, eine ihm gemäße kurze Einführung in den christlichen Glauben, die dann im Rahmen der Vorbereitung auf die Erstkommunion (in der Regel während der dritten Grundschulklasse) und auf die Firmung (in unserer Gemeinde normalerweise ab dem 16. Lebensjahr) vertieft wird.
  • Ab der fünften Klasse geht der Taufe eine altersgemäße Ersteinführung in den christlichen Glauben voraus, die ihre Vertiefung in der Vorbereitung der Firmung (in unserer Gemeinde normalerweise ab dem 16. Lebensjahr) findet.
  • Geht der Taufe eine Einführung in den christlichen Glauben voraus, wird diese immer auch begleitet von verschiedenen liturgischen Feiern, die den Wegcharakter auf die Taufe hin zum Ausdruck bringen. Lediglich bei der Taufe von Säuglingen und Kleinkindern werden diese Schritte in den Taufritus mit einbezogen.

Getauft wird in unserer Gemeinde immer im Rahmen der sonntäglichen Eucharistiefeier, damit die Eingliederung in die Kirche auch ihren Ausdruck findet. Innerhalb des Kirchenjahres ist die Osterzeit eine für Tauffeiern bevorzugte Zeit, aber auch während des übrigen Jahres können Taufen stattfinden. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung (am besten etwa drei Monate im Voraus).

Wichtig ist, dass TaufkandidatInnen im Kinder- und Jugendalter vor allem auf dem Weg der Eingliederung außer von den Eltern auch von einem Paten bzw. einer Patin begleitet werden. Dabei steht im Vordergrund die Glaubensbegleitung. Von daher sind für das Patenamt insbesondere aktive Christen und Christinnen geeignet. Sie müssen nicht der Familie des Taufkandidaten bzw. der Taufkandidatin angehören.

Wer als Erwachsene/r die Taufe empfangen möchte, findet zusätzliche Informationen unter dem Stichwort “Alt-Katholisch werden“.

Veröffentlicht am | Kommentare deaktiviert | Autor: ak

Trauung

In der alt-katholischen Kirche stellt die Ehe eines von sieben Sakramenten dar. Paare, die dieses Sakrament empfangen wollen, haben dazu immer Gelegenheit. Allerdings empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung (mindestens drei Monate im Voraus). Voraussetzung ist, dass mindestens ein Partner Mitglied der alt-katholischen Kirche ist.

Gefeiert wird das Sakrament der Ehe wahlweise im Rahmen einer Wort-Gottes-Feier oder im Rahmen einer Eucharistiefeier. Äußere Zeichen sind die Zusage, die Andere als „meine Frau“ bzw. den Anderen als „meinen Mann“ anzunehmen und ihm/ihr die Treue zu versprechen „in guten und in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet“, und ein besonderer Segen in der Kraft des Heiligen Geistes.

Eine gute Einführung in das christliche Eheverständnis (“Gott traut uns”) hat Bischof Joachim Vobbe geschrieben.

Veröffentlicht am | Kommentare deaktiviert | Autor: ak