Firmung

„Firmung“ oder „Konfirmation“ heißt „Stärkung“. In der alt-katholischen Kirche ist die Firmung eines von sieben Sakramenten. Es steht in engem Zusammenhang mit der Taufe und bringt den Abschluss der Eingliederung in die Kirche zum Ausdruck. Stärkung bedeutet dabei, dass der Glaube an Gott eine Gabe des Heiligen Geistes ist und nicht das Ergebnis einer Willensanstrengung. Äußere Zeichen dafür sind die Handauflegung und die Salbung mit heiligem Öl (Chrisam). Gespendet wird das Sakrament der Firmung durch den Bischof oder die Bischöfin. In der Ordnung unserer Kirche ist als Mindestalter zum Empfang der Firmung das 14. Lebensjahr festgelegt; in unserer Gemeinde hat sich jedoch die Firmung ab dem 16. Lebensjahr bewährt. Voraussetzung für die Feier der Firmung ist eine Vorbereitungszeit, in der die Grundlagen des christlichen Glaubens noch einmal vertieft werden.

Immer dann, wenn sich mehrere Firmbewerberinnen und Firmbewerber finden, laden wir den Bischof zur Firmung ein. Das geschieht mindestens alle zwei Jahre.

Auch Erwachsene können, wenn sie das Sakrament noch nicht empfangen haben, sich zur Firmung anmelden. In diesem Fall werden besondere Vereinbarungen zur Vorbereitung getroffen. Klassisch wird das Sakrament der Firmung im Rahmen der Erwachsenentaufe gefeiert; es schließt sich dann unmittelbar an die Taufspendung an. In diesem Fall beauftragt der Bischof oder die Bischöfin den zuständigen Pfarrer oder die zuständige Pfarrerin zur Feier des Sakraments.

Veröffentlicht in am 2. September 2014| Kommentare deaktiviert | Autor: ak