Gottesdienste

Zentralstes Element unseres Gemeindelebens ist die Feier unserer Gottesdienste. Dabei unterstreichen wir das Wort „Feier”. Das bedeutet: Wir nehmen uns Zeit für unsere Gottesdienste; wir schauen darauf, dass alle Versammelten sie mitfeiern können (auch die Kinder) und dass möglichst viele eine Aufgabe oder einen Dienst übernehmen; Musik spielt eine wichtige Rolle, wir singen gern mehrstimmig (z.B. die Gesänge aus Taizé), an und ab ist ein Chor bei uns zu Gast oder auch eine Instrumentalgruppe, auch Stille und Besinnung sind uns Bedürfnisse.

Nach altkirchlicher Tradition feiern wir an Sonn- und Feiertagen die Eucharistie. Zur Kommunion sind alle Getauften, unabhängig ihrer konfessionellen Zugehörigkeit, eingeladen, denn nicht die Kirche, sondern Jesus Christus lädt zum eucharistischen Mahl ein. Für das gemeinsame Essen und Trinken der eucharistischen Gaben lassen wir uns Zeit: „Kostet und seht, wie gut der Herr ist” (Psalm 34,9).

Auch während der Woche sind uns Gottesdienste wichtig: Jeden Dienstag kommen wir um 18.30 Uhr zum Ökumenischen Taizégebet zusammen, jeden Freitag um 18:30 Uhr feiern wir die Lichtvesper. Donnerstagabends sind wir um 19:00 Uhr zum Abendgottesdienst unserer evangelischen Nachbargemeinde St. Leonhard eingeladen; früher war noch einmal monatlich, immer am ersten Samstagabend, das “abendLicht” in Übung, ein etwas freier gestalteter Gottesdienst, der Leib und Seele gleichermaßen ansprechen soll.

Um das Kirchenjahr bewusst zu feiern, gestalten wir in besonderer Weise die Vorbereitungszeiten des Advent und der Fastenzeit. Die Christmette und die Osternacht sind für uns Höhepunkte in unserem gottesdienstlichen Feiern.

Um – vor allem für ältere Gemeindemitglieder – die Wege kurz zu halten, haben wir in Aalen und in Tübingen Gottesdienstorte eingerichtet. Solche Gottesdienstorte sind nicht für die Ewigkeit gedacht; es gibt sie, solange das Bedürfnis dazu besteht. Wenn sich an weiteren Orten eine Gruppe finden sollte, die bereit ist, regelmäßig (gewöhnlich einmal monatlich) zu Gottesdiensten zusammenzukommen, können dort neue Gottesdienstorte entstehen. Ausgenommen davon sind Orte im S-Bahn-Bereich der Region Stuttgart. Von dort aus ist unser Gemeindezentrum mit der eigenen Kirche St. Katharina gut zu erreichen.

Veröffentlicht in am 2. September 2014| Kommentare deaktiviert | Autor: ak