Neuigkeiten

Neue Gottesdienstordnung in Aalen

St.-Johannes-Kirche in Aalen

St.-Johannes-Kirche in Aalen

Eine besondere Gemeindeversammlung für Gemeindemitglieder aus dem Raum Aalen und dem Landkreis Heidenheim hat am 10. März in der Aalener St.-Johanneskirche eine neue Gottesdienstordnung für den Gottesdienstort Aalen beschlossen. Künftig wird nur noch an vier Tagen im Jahr die Eucharistie gefeiert – und zwar an den zweiten Feiertagen der Hochfeste (Ostern, Pfingsten, Weihnachten) und am zweiten Oktobersonntag, jeweils um 15:00 Uhr. Bisher gab es in dem schmucken kleinen Gotteshaus, das die älteste Kirche in Aalen ist, ein monatliches Gottesdienstangebot. Allerdings hat es seit 2017 immer wieder einmal Sonntage gegeben, an denen sich nur eine oder zwei Personen zur Feier der Eucharistie eingefunden hatten. Durch die Vertreibung kamen nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche sudetendeutsche Alt-Katholiken in den Ostalbkreis; sie hätten gut eine eigene Gemeinde bilden können. Leider hat man es damals versäumt, diesen Schritt zu tun oder man wollte ihn nicht gehen. Erst Mitte der 1980er Jahre wurde dann eine eigene Gemeinde Schwäbisch Gmünd / Aalen gegründet, die auch einen eigenen Pfarrer bekam. Doch da hatten viele Familien ihre Kinder bereits in anderen Konfessionen taufen lassen. Ein zahlenmäßiger Rückgang war deshalb nicht mehr zu verhindern; auch Beitritte konnten diese Situation nicht auffangen. So musste 1999 die Pfarrstelle mangels Kirchensteuereinnahmen gestrichen werden. Die Gemeinde Schwäbisch Gmünd / Aalen wurde im Frühjahr 2000 nach Anhörung aller Beteiligten aufgelöst und wieder in das Gemeindegebiet Stuttgart integriert. Von der neuen Gottesdienstordnung unberührt bleibt das Angebot der Seelsorge. Unabhängig davon, wie weit die Anfahrt von Stuttgart her ist: Jedes Gemeindemitglied hat das Recht, den Pfarrer um ein Gespräch, einen Haus- oder Krankenbesuch zu bitten.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 12. März 2019 | Autor: Joachim Pfützner

Klausur des Kirchenvorstands: Wichtige Weichen gestellt

2019 wird für die Katharinenkirche ein neuer Pfarrer oder eine neue Pfarrerin gesucht. Foto: James Palik

2019 wird für die Katharinenkirche ein neuer Pfarrer oder eine neue Pfarrerin gesucht. Foto: James Palik

Auf seiner diesjährigen Klausurtagung hat sich der Kirchenvorstand der Stuttgarter alt-katholischen Gemeinde mit der näheren Zukunft der Gemeinde auseinandergesetzt. Wichtigster Anlass dafür ist die bevorstehende Pensionierung von Pfarrer Joachim Pfützner zum 31. Juli 2019 und die damit verbundene Neubesetzung der Pfarrstelle. Aber auch die im Frühjahr 2019 turnusmäßig anstehenden Erneuerungswahlen für den Kirchenvorstand werden zu Veränderungen führen.

Im Blick auf die Neubesetzung der Pfarrstelle ging es um die Grundsatzfrage, ob das in die Jahre gekommene Haus in Stuttgart-Rohr, in dem es eine Dienstwohnung für den Pfarrer oder die Pfarrerin gibt, veräußert werden soll oder nicht. Nach eingehenden Beratungen, u.a. auch mit einem Vertreter der Bistumsfinanzkommission, wurde nun beschlossen, an der Immobilie festzuhalten und in den kommenden Jahren notwendige Sanierungsmaßnahmen am Haus durchzuführen. 2019 wird es vorrangig um die Dienstwohnung und den dazu gehörigen Garten gehen. Es sollen aber auch Schönheitsreparaturen am Haus und an den Garagen vorgenommen werden.

In Sachen Kirchensanierung geht es zunächst um eine fachliche Untersuchung der Rissbildungen im Altarraum. Dazu wurden von der Finanzkommission Mittel aus dem Baufonds bereitgestellt.

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Veröffentlicht in Neuigkeiten am 25. Oktober 2018 | Autor: Joachim Pfützner

“Rettet die Katharinenkirche”

111-1197So beginnt der Name des Fördervereins, der im Herbst 2005 zur Rettung und Erhaltung der Katharinenkirche Stuttgart gegründet wurde. Die Mitglieder dieses Vereins haben bei ihrer jährlichen Mitgliederversammlung Anfang Juli einen neuen Vorsitzenden gewählt. Es ist der anglikanische Priester Wolfgang Siebenpfeiffer aus Stuttgart. Der 76-Jährige, der lange Zeit in der alt-katholischen Gemeinde aktiv war, kennt beide Gemeinden und ist noch dazu gut vernetzt. Als Vorsitzender löst er den Restaurator und Diplomingenieur Georg Schmid ab, der seit 2012 an der Spitze des Vereins tätig war und sich insbesondere in die Außensanierung der Nord- und Westseite des Kirchengebäudes eingebracht hat. Von 2005 bis 2012 war der Stuttgarter Architekturprofessor Peter Faller Vorsitzender des Vereins. Für weitere drei Jahre wiedergewählt wurden Frank Edel als stellvertretender Vorsitzender, Klaus Kohl als Kassenwart und Chistopher Sloan als Beisitzer aus der Anglikanischen Gemeinde. Nicht besetzt werden konnte das Amt des Schriftführers. Hier wird der Vorstand weitersuchen müssen. Pfarrer Joachim Pfützner, der dieses Amt seit 2005 innehatte und der wegen seiner Pensionierung im nächsten Jahr nicht mehr kandidierte, hat sich bereiterklärt, die Tätigkeit kommissarisch weiterzuführen, allerdings höchstens bis zum Sommer nächsten Jahres.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 29. Juni 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Grüß Gott, Kara Werner!

Kara WernerKara K. Werner – so heißt die neue Pfarrerin der Anglikanischen Gemeinde. In einem festlichen Gottesdienst ist sie am Samstag, 21. April, in ihr Amt eingeführt worden. Damit ist die Vakanz, die mit dem Eintritt von Reverend Kenneth R. Dimmick am 9. Juli 2017 eingetreten ist, beendet.

Kara Werner war zuletzt in Wirksworth tätig, einer kleinen Stadt in der Grafschaft Derbyshire in den East Midlands in England. Die Mutter eines erwachsenen Sohnes (25 Jahre) und einer erwachsenen Tochter (24 Jahre) wurde 1991 zur Priesterin geweiht. Außer der Theologie hat sie auch ein Ingenieurstudium absolviert. Unter anderem war sie als Mathematik- und Physiklehrerin tätig.

Kara Werner wurde in Leipzig geboren und lebte dort elf Jahre. Es folgten sechs Jahre Afrika (Nigeria und Uganda) und 42 Jahre England.

»Kara comes to us with much energy, drive and vision«, schreibt Colin Williams, der Archdeacon für Deutschland und den Norden der Europäischen Diözese der Kirche von England. So freuen sich die Stuttgarter Alt-Katholiken mit ihren anglikanischen Glaubensgeschwistern auf die neue Pfarrerin und heißen sie auch bei uns herzlich willkommen.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 16. April 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Landessynode verabschiedet Rosemarie Glaser nach zwölf Jahren

Rosi grZwölf Jahre, das sind vier Amtsperioden, hat Rosemarie Glaser aus unserer Gemeinde im Landessynodalrat der Alt-Katholischen Kirche in Baden-Württemberg mitgearbeitet – und das nicht etwa nur aus Pflichtbewusstsein, sondern mit viel Freude und Engagement. Wer an der 34. Landessynode, die Mitte März in Freiburg zusammengekommen war, teilgenommen hat, konnte spüren, dass die fünf Frauen und Männer des Gremiums, das laut Synodenordnung »die ständige Vertretung der Landessynode« ist, zu einem guten Team zusammengewachsen waren. Das liegt zum einen daran, dass alle Mitglieder bereits mehrere Amtsperioden mitgearbeitet haben; es ist aber auch der guten Atmosphäre zu verdanken, die Dekan Bernd Panizzi über Jahre hinweg mit seinem Leitungs- und Arbeitsstil geschaffen hat. Innerhalb des Gremiums war Rosemarie Glaser zuletzt auch die stellvertretende Vorsitzende, und als die, die am nächsten zur Landeshauptstadt Stuttgart wohnt, war sie diejenige, die für die kurzen Wege zur Landesregierung, insbesondere zum Kultusministerium gesorgt hat. (mehr …)

Veröffentlicht in Allgemein am 20. März 2018 | Autor: Joachim Pfützner

Alt-Katholiken und das Projekt Zwei Religionen – ein Lied

Bach-Auch_du_kannst_singenEin wunderbarer Film über das Projekt “Chor der Religionen“, das Anfang Juli unter anderem auch in Zusammenarbeit mit unserer Gemeinde stattgefunden hat, ist am Sonntag, 19. November, im SWR-Fernsehen gezeigt worden. In ihm wird nicht nur über die Alt-Katholiken und unser Gemeindeleben berichtet, sondern sehr eindrücklich auch über die vielfältige Erscheinungsweise des Islam. Zu sehen ist der beschwerliche, aber geglückte Weg, Christen und Muslime zu gemeinsamem Singen und, damit verbunden, zu zwangloser Begegnung zu bewegen. Initiator des Ganzen ist der Kirchenmusiker und Chor-Coach Patrick Bach, mit dem bereits mehrere Projekte dieser Art stattgefunden haben – sie alle sind an den kommenden Sonntagen (26.11. / 03.12. / 10.12.) jeweils um 14:30 Uhr im SWR-Fernsehen zu sehen. Wer den Film vom 19. November noch einmal sehen möchte, kann das hier tun.

Veröffentlicht in Neuigkeiten am 20. November 2017 | Autor: Joachim Pfützner

Kirchenvorstand bildet Ressorts

Der Kirchenvorstand hat die im April 2016 auf den Weg gebrachte neue Aufgabenverteilung dahingehend modifiziert, dass er die Funktion des Schriftführers neu definiert hat. Aufgabe des Schriftführers ist es, sich darum zu kümmern, dass die kirchlichen Vorschriften, die für die Tätigkeit des Kirchenvorstands gelten, eingehalten und seine Beschlüsse zeitnah umgesetzt werden. Er berät den Kirchenvorstand anlassbezogen im Rahmen seiner Möglichkeiten auch in anderen Rechtsfragen, trägt jedoch keine generelle anwaltliche Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der Handlungen des Kirchenvorstands. Zum Amt des Schriftführers gehört es nicht, die Protokolle der Sitzungen zu führen. Dies obliegt dem jeweiligen Protokollführer. Der Schriftführer übernimmt nach Bedarf und Möglichkeit weitere Aufgaben, die sich auf Schriftverkehr, Verwaltung und Darstellung der Kirche beziehen.

Zum Schriftführer hat der Kirchenvorstand Klaus Juchart gewählt.

Ansonsten gilt die Aufgabenverteilung vom April 2016; sie orientiert sich an der in der Synodal- und Gemeindeordnung (SGO) vorgegebenen Aufgabenumschreibung (vgl. § 53 SGO):

Bereich Verantwortung (vgl. § 53, Abs. 3 SGO):

  • Vorsitz des Kirchenvorstands = Verwaltung. Vom Kirchenvorstand gewählt: Dieter Schütz
  • Liegenschaftsverwaltung materiell. Verantwortlich: Klaus Kohl
  • Finanzen (dazu gehört auch die finanzielle Seite der Liegenschaftsverwaltung). Verantwortlich: Kirchenrechner Dr. Michael Grieb
  • Bau. Verantwortlich: Stephan Däfler

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Veröffentlicht in Neuigkeiten am 16. November 2016 | Autor: Joachim Pfützner